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THEMA
Selbstbestimmung und Pariser Vertrag

Dr. Andreas Khol
Der ehemalige Nationalrats- präsident Andreas Khol und Prof. Franz Matscher, beides gebürtige Südtiroler, haben sich in den letzten Monaten zu den Themen Pariser Vertrag und Selbstbestimmung geäußert; Khol in einer viel beach- teten Rede am Andreas-Hofer-Gedenktag und Matscher in einem sehr Interessanten Artikel in der Zeitschrift "Europa Ethnica". Wir wollen Ihnen diese Rede bzw. diesen Artikel vollinhaltlich zur Verfügung stellen.

Andreas-Hofer-Rede von Andreas Khol

Am 18. Februar hielt der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol anlässlich der Andreas Hofer Feierlichkeiten eine viel beachtete Rede in St. Leonhard in Passeier. Darin geht er unter anderem auf die die Selbstbestimmungs-Debatte und die Möglichkeiten einer Wiedervereinigung Tirols ein. 

Diese Rede können sie hier vollinhaltlich herunterladen.

Zeitschrift
60 Jahre Pariser Abkommen

Ebenso interessant ist der Artikel von Prof. Franz Matscher zum Thema "60 Jahre Pariser Vertrag", der in der Ausgabe 3/4 2006 der Zeitschrift „Europa Ethnica“ veröffentlicht worden ist. Prof. Matscher schildert darin seine persönlichen Erlebnisse und die Hintergründe rund um die Entstehung und Umsetzung des Pariser Vertrages. 

Auch diesen Artikel können Sie hier, mit freundlicher Genehmigung des Braumüller Verlags, Wien beziehen.

„60 Jahre Pariser Abkommen“, Franz Matscher

Aus: „Europa Ethnica“, Zeitschrift für Minderheitenfragen, Ausgabe 3-4/2006, ISSN 0014-2492, Braumüller Verlag 
 
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Prof. Franz Matscher
Zur Person Prof. Franz Matscher:

Dr. iur. und Docteur en droit emer. Prof. Franz Matscher, geboren 1928 in Meran. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Graz und Paris. Eintritt in den Diplomatischen Dienst Österreichs, Mitglied der österreichischen UN-Delegation, als 1960/61 die Südtirolfrage vor den Vereinten Nationen behandelt wurde, mehrere Jahre Tätigkeit als österreichischer Generalkonsul in Mailand. 1966 Habilitation für Österreichisches Zivilgerichtsverfahren in Innsbruck, Berufung zum Ordinarius für zivilgerichtliches Verfahren an der Universität Salzburg (1974/75 Rektor), Gastprofessor an der Universität Bologna. 1977–1998 Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. 1987–2004 Direktor des Österreichischen Instituts für Menschenrechte. Bis 2006 Leiter der Unterkommission für Minderheitenfragen im Rahmen der Venedig-Kommission des Europarates. Seit 2001 Rechtsschutzbeauftragter des österreichischen Bundesministeriums für Inneres. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
 
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