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Maria Hochgruber Kuenzer
Maria Hochgruber Kuenzer
05.02.10 - SVP im Landtag
Gleichstellungs- und Frauenförderungsgesetz

Gleichwertig anstelle von Gleichberechtigt

Es ist eigentlich ein Armutszeugnis, wenn es Gesetze braucht um festzuschreiben, dass, die Arbeit und die Kompetenz der Frauen in der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind, weil sie zum Familieneinkommen und den Steuerabgaben beitragen. Ich frage mich auch, warum gibt es noch immer die ungleichen Lohnstreifen für die gleiche Arbeit. Im neuen Gleichstellungsgesetz sollen bei der Bestellung von Gremien und Ernennungen der Landesverwaltung bei einer Anzahl von sieben Personen beide Geschlechter vorhanden sein. In Zukunft sind für die Vergabe des Zertifikates „familienfreundlicher Betrieb“ sieben Kriterien festgeschrieben. Z.B. Arbeitsplatzerhalt aufgrund von Familienpflichten 1,5 Jahre. Es ist verwunderlich, wenn das nicht selbstverständlich sein sollte, denn Familie ist auch Angelegenheit der Gesellschaft. Wir haben Angst vor Überfremdung, aber nicht den Mut, die Familien so zu unterstützen, dass die Bereitschaft für mehrere Kinder gefördert wird. So die Abgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer. Eine neue Sichtweise sei notwendig.

Männer wie Frauen sehnen sich nach einer Familie wo Raum und Zeit für Beziehung und Begegnung möglich ist. Wer Kinder zu versorgen hat, Haushalt zu organisieren hat und den ganzen Tag außer Haus arbeiten und leisten muss, kann einfach nicht mehr die Familie mit ihren Bedürfnissen zufriedenstellen. Ich warne davor, dass die Arbeit der Frau erst dann als gleichberechtigt anerkannt wird, wenn sie gleich wie der Mann arbeitet. Für mich ist die Frau gleichberechtigt, wenn sie als gleichwertig anerkannt wird.
2010 - Südtiroler Volkspartei
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