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Georg Pardeller
Georg Pardeller
05.02.10 - SVP im Landtag
Pendlerzulagen müssen bleiben

Die ins Auge gefasste Streichung der Pendlerzulage seitens der Landesverwaltung darf nicht stattfinden, fordert der SVP-Landtagsabgeordnete Georg Pardeller. Die Politik müsse Wege und Mittel finden, diese Zulage auch dort auszuzahlen, wo sie nur geringe Beträge ausmache und viel Bürokratie verursache, denn Arbeiter und Angestellte, die mit bescheidenen Einkommen auskommen müssten, könnten auch auf kleine Beiträge nicht verzichten.

Die schwierige Wirtschaftslage, die stagnierenden Löhne und Gehälter, die finanzielle Notlage, in der sich Teile der Arbeiterschaft mit ihren Familien befinden, der Umstand, dass zahlreiche Pendler abseits der öffentlichen Verkehrsmittel wohnen und deshalb mit den eigenen Fahrzeugen zum Arbeitsplatz gelangen müssen, was für sie erhebliche zusätzliche Ausgaben bedeutet, erfordere seitens der Sozialpolitik die notwendigen Maßnahmen. Selbst wenn es sich in einzelnen Fällen nur um geringe Beträge handle, könne auf diese Mittel nicht verzichtet werden.

Die Landesregierung, so verlangt Pardeller, solle daher grundsätzlich von der angekündigten Streichung der Pendlerpauschale Abstand nehmen und umgehend die Möglichkeit prüfen, dass die Betriebe die Auszahlung der Pendlerpauschale auf dem Lohn- und Gehaltszettel vorschießen und diese anschließend mit der Landesverwaltung verrechnen. Damit würde man Bürokratie abbauen und die Arbeitnehmer würden ihre Pendlerzulage mit der monatlichen Lohnauszahlung erhalten.

Sollte diese Möglichkeit nicht verwirklicht werden können, müssen andere Wege ins Auge gefasst werden, um der betroffenen Arbeiterschaft die Kosten, welche mit dem Transport zum Arbeitsplatz verbunden sind, abzunehmen bzw. zu erleichtern. Er fordert die Landesregierung auf, alle Schritte zu unternehmen, um eine Lösung dieses Problems im Sinne der sozialen Solidarität zu finden.
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