FIGC soll wieder funktionsfähig werden
In einer schriftlichen Anfrage fordert der Südtiroler Senator von der Regierung beim Coni Druck auszuüben, um den italienischen Fußballverband aus der Krise herauszuholen
"Der italienische Fußballverband FIGC ist in eine schwere Krise gestürzt. Der FIGC-Präsident wure bereits vor neun Monaten gewählt, doch wurden die vielen FIGC-Kommissionen immer noch nicht neu bestellt. Auch die von den interessierten Verbänden laut geforderte Reform der gesamtitalienischen Profiliga Serie C1 und Serie C2 schlummert schon seit über einem Jahr in der Schublade. Der Ministerpräsident soll beim nationalen Dachverband der italienischen Sportverbände CONI Druck ausüben, damit der Fußballverband wieder seinen Funktionen nachkommen kann". Das fordert der Südtiroler Senator Oskar Peterlini in einer schriftlichen Anfrage an die Regierung. Fußball sei in Italien die populärste Sportart und als Besitzer eines Fußballclubs sollte es im Interesse des Ministerpräsidenten sein, die angeschlagene FIGC aus der Krise herauszuholen. Als besonders gravierend erachtet es Peterlini, dass das Mandat der Inspektoren des föderalen Antidoping-Ausschusses, schon seit 2006 abgelaufen ist und seitdem provisorisch verlängert wurde. Laut geltenden Vorschriften sollten diese Inspektoren, die einer äußerst heiklen Aufgabe nachkommen müssen, jährlich neu ernannt werden. "Die Regierung soll sich dafür einsetzen, damit der italienische Fußballverband wieder funktionsfähig wird".



