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Auskommen mit dem Einkommen
Auskommen mit dem Einkommen
01.03.10 - Beiträge
Arbeitnehmer am bedürftigsten

93% der finanziellen Sozialhilfe und 79% des Familiengeldes werden von ArbeitnehmerInnen in Anspruch genommen. Diese letzthin von Landesamt für Senioren und Soziales vorgelegten Daten belegen einmal mehr, dass viele Angestellte in Südtirol mit ihrem Einkommen kein Auskommen mehr finden und deshalb auf soziale Ausgleichmaßnahmen angewiesen sind.

Besonders drastisch zeigt sich dies bei den finanziellen Zuwendungen zur Erreichung des sozialen Mindesteinkommens, das bei 585,60 € für eine allein stehende Person liegt.

93% der dafür von der Landesregierung bereitgestellten Mittel gehen an jene Arbeitnehmer/innen, deren Lohn oder Rente nicht ausreichen um das Lebensminimum abzudecken. Aus anderen Berufs- und Bevölkerungsgruppen müssen 7% diese Hilfe in Anspruch nehmen.

Auch beim Familiengeld sind es zum Großteil (73%) Arbeitnehmerfamilien, die es nicht mehr schaffen, allein über die Runden zu kommen und somit diese Beiträge beanspruchen müssen.

Dieser für die Südtiroler Gesellschaft bedauerlichen Entwicklung müsse entgegengewirkt werden, fordern die Arbeitnehmer in der SVP. Sonst werde unsere Heimat in einer zwei-Klasse-Gesellschaft enden. Eine Senkung der Steuern auf Arbeit und der Energiekosten würde helfen, das Einkommen von Familien und Rentnern etwas anzuheben.

Dies sei mit einem Verzicht auf den regionalen IRAP- Zuschlag von 0,9% bzw. Preissenkungen für Gas und Strom durch die Landesenergiegesellschaft SEL kurzfristig umsetzbar.

Abschließend weisen die SVP-ArbeitnehmerInnen darauf hin, dass es die abhängig Beschäftigten sind, welche als brave Steuerzahler die notwendigen Mittel für die sozialen Ausgleichszahlungen zur Verfügung stellen und darüber hinaus auch erhebliche Mittel für die Wirtschaftsförderung zur Verfügung stellen.
2010 - Südtiroler Volkspartei
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