Sitzung des SVP-Präsidiums: Marschrichtung zur Regierungsbildung steht
Schon in dieser Woche wird Landeshauptmann Luis Durnwalder die Sondierungsgespräche mit den Parteien abschließen, die im Landtag vertreten sind. Nächste Woche sollen dann konkret die Koalitionsgespräche beginnen. Diese Marschrichtung gab das SVP-Präsidium bei seiner Montagssitzung vor. SVP-Obmann Siegfried Brugger unterstrich seinen Willen, wonach dem Wunsch nach Erneuerung aus dem Wahlergebnis Rechnung getragen werden solle.
Das SVP-Präsidium befasste sich auf seiner Montagssitzung mit der Regierungsbildung: „Die neue Landesregierung soll so rasch wie möglich gebildet und gewählt werden“, bekräftigte SVP-Obmann Brugger. Bis dahin sind mehrere Schritte notwendig: „Zunächst wird Landeshauptmann Luis Durnwalder Sondierungsgespräche mit allen Parteien führen, um ihre Wünsche und Anliegen kennenzulernen“, so Brugger. Kommenden Montag wird er in der Parteileitung über den Ausgang dieser Gespräche berichten. „Bis dahin muss vor allem klar sein, mit wem wir in die eigentliche Koalitionsrunde gehen werden.“
Zugleich sollen die parteiinternen Richtungen und Organisationen bis Ende dieser Woche ihre Vorschläge für das Koalitionsabkommen einbringen. Daraufhin wird die SVP-Leitung eine Delegation ernennen, die konkret die Koalitionsgespräche aufnimmt. Für 17. November ist eine erste Sitzung des Parteiausschusses anberaumt, der nach Möglichkeit bereits den Landtagspräsidenten und den Landeshauptmann designieren soll.
SVP-Obmann Brugger bekräftigte bei der Sitzung seinen Willen, dass dem Wunsch nach Erneuerung bei der Regierungsbildung Rechnung getragen werden soll – so, wie er aus dem Wahlergebnis ersichtlich ist. „Wir müssen einen Weg finden, der diesem Wunsch entspricht und zugleich Kontinuität gewährleistet“, so Brugger.
03.11.03 -
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