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Südtiroler Volkspartei zu PISA...
Südtiroler Volkspartei zu PISA...
09.12.04 -
Südtiroler Volkspartei zu PISA-Ergebnissen / Gute Bildungspolitik - Lob an Lehrerinnen und Lehrer

„Die PISA-Ergebnisse sind eine Bestätigung für die gute Bildungspolitik in Südtirol“, erklärt Parteiobmann Elmar Pichler Rolle. Bei einem Zukunftsthema mit an der Spitze zu liegen, sei ein Beweis für zukunftsorientierte und erfolgreiche Landespolitik und für den Wert der Autonomie. Der Dank gelte in erster Linie aber den Lehrerinnen und Lehrern. „Nun geht es darum, sich nicht auf Lorbeeren auszuruhen, sondern den Weg einer zukunftsorientierten guten Ausbildung für die jungen Südtirolerinnen und Südtiroler fortzusetzen sowie auf neue Herausforderungen zu reagieren. Bildung muss verstärkt gefördert werden, denn Gleichstand bedeutet Stillstand,“ so Pichler Rolle.

Die PISA-Studie, die 2003 in Südtirol in den deutschen und italienischen Schulen durchgeführt worden ist, hat ergeben dass sich Südtirols Schule im internationalen Spitzenfeld bewegt: Südtirol befindet sich im Bereich „Lesen“ in der ersten Top-Gruppe, in den Bereichen „Mathematik“ und „Naturwissenschaften“ in der hervorragenden zweiten Gruppe der Staaten und Länder.

„Der Weg, den Südtirol in der Bildungspolitik eingeschlagen hat, war sehr erfolgreich. Wir haben jetzt die offizielle internationale Bestätigung dafür“, so Parteiobmann Pichler Rolle. Er spricht den Südtiroler Lehrerinnen und Lehrern seine Anerkennung aus. „Gerade sie haben sich in Vergangenheit oft oberflächliche Pauschalkritik gefallen lassen müssen und das ist immer falsch“, erklärt Pichler Rolle. Weiterer Dank gelte den Bildungsverantwortlichen – Landesrat Otto Saurer, seiner Vorgängerin Sabina Kasslatter Mur sowie jenem Mann, der Südtirols Schule aufgebaut habe: Anton Zelger. Auch die Schulamtsleiter dürften stolz sein auf das Ergebnis.

Besonders erwähnenswert ist für den Obmann der Volkspartei, dass die erste Analyse der Daten zeigt, dass die sozio-ökonomischen Faktoren wie der Beruf der Eltern einen geringen Einfluss auf die Schülerleistungen haben, als in fast allen anderen Staaten und Ländern. „Es ist gut, dass die Südtiroler Schule eine sehr hohe Chancengerechtigkeit bietet und allen Bevölkerungsgruppen den bestmöglichen Zugang zu Bildung gewährleistet“, betont Pichler Rolle.

Der Obmann weiter: „Jetzt heißt es mit vollem Schwung weiter zu arbeiten. Wir wollen als Südtiroler Volkspartei die Bildungspolitik so gestalten, dass sie sich den neuen Herausforderungen anpasst. Wir sind auf dem Weg von einer Industrie- in eine Wissensgesellschaft, wo der Faktor Ausbildung immer wichtiger wird. Sie ist Ausdruck der Konkurrenzfähigkeit, des Innovationsgeistes der Menschen eines Gebietes und verdient unsere volle Unterstützung.“ 

Ein Fazit müsse unbedingt hervorgehoben werden, so der Obmann abschließend: „Wir haben Dank unserer hart erkämpften Autonomie mehr herausgeholt und geleistet als alle anderen Regionen, und wir sind bei einem Thema an der Spitze, das für die Zukunft entscheidend ist.“
2012 - Südtiroler Volkspartei
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