Stellungnahme des SVP-Obmannes / Äußerungen Dello Sbarbas unhaltbar
Der grüne Landtagsabgeordnete Riccardo Dello Sbarba kommentiert voreilig interne Vorgänge in der SVP Leifers und zieht aus einem kurzen TV-Interview des SVP-Ortsobmannes von Leifers unhaltbare und unzulässige Folgerungen. Zudem schreibt er von einem „sich dem Ende neigenden Regime.“
Die Lage in Leifers ist deutlich anders als vom grünen Landtagsabgeordneten dargelegt. Die SVP Leifers wird auf alle Fälle das urdemokratische Statut der Volkspartei respektieren und die Basis wird mögliche Entscheidungen erst noch zu treffen haben. Von einem Ausschluss Reinhard Christanells aus der Partei kann jedenfalls keine Rede sein.
Da haben die Grünen eigene Erfahrungen. So wurde die Landtagspräsidentin Alessandra Zendron in einem alles andere als fair ablaufenden Verfahren de facto von den Grünen ausgeschlossen. Und es gäbe noch weitere Beispiele derlei „interner Demokratie“ der Grünen, wo Entscheidungen von einem Führungszirkel getroffen werden, dem nur eine Handvoll Leute angehört, die vorwiegend ihre eigenen Interessen vertreten. Würde die SVP so verfahren, wäre sie tatsächlich Regimepartei.
Jedenfalls engagieren sich in der Südtiroler Volkspartei tausende Männer und Frauen, und zwar aus Überzeugung und Begeisterung für dieses Land. Sie können jederzeit in der Partei ihre Meinung frei äußern, Vorschläge einbringen und um die besten Lösungen und Ideen ringen. Ich bin stolz darauf, in einer freien und fairen Wahl zum Obmann dieser Partei gewählt worden zu sein. Die Volkspartei hat sich in den letzten 60 Jahren auch unter oft schwierigen und widrigen Rahmenbedingungen dem Urteil der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gestellt und von diesen stets das Vertrauen erhalten.
Die SVP hat dieses Land nach vorne gebracht, den Wohlstand gesichert und die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Heute sprechen viele in Europa vom Modell Südtirol. Alles schlecht zu reden aber gehört zum Grundrepertoire der Grünen, was zeitweilig vielleicht sogar Erfolg haben mag. Weder das Ergebnis der jüngsten PISA-Studie, noch andere Erfolge Südtirols hindern sie daran, Land und Leute madig zu machen. Dass sie nun auch interne Vorgänge in der SVP zum Anlass nehmen, um die Volkspartei als Regimepartei zu beleidigen, sprengt jeglichen Rahmen.
Die Volkspartei vertritt gemäß ihrer Satzung die Interessen der deutschen und ladinischen Südtirolerinnen und Südtiroler, aber sie hat in ihrer konkreten Regierungsarbeit auf allen Ebenen bewiesen, dass sie sich zum Wohle aller Menschen in diesem Land einsetzt.
10.12.04 -
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