Europaparlamentarier Michl Ebner /Parlamentarische Anfrage / Michl Ebner fordert Solidaritätsdienst
Der Europaparlamentarier Michl Ebner hat sich im Zuge einer parlamentarischen Anfrage an die Kommission für einen allgemein verbindlichen Solidaritätsdienst eingesetzt. Ein Pflichtdienst im "Bereich Katastrophenschutz, Erste Hilfe, Sozialtätigkeit und für ökologische Dienste wäre sicherlich wichtig und angebracht", so Ebner.
Michl Ebner verlangte eine Stellungnahme der Kommission zur Einführung eines europaweiten Solidaritätsdienst, der in Notfällen eine Vielzahl menschlicher Hilfskapazität zur Verfügung stellen würde, die effiziente Hilfe leisten könnte.
Ebner stimmt mit der Aussage der niederländischen Staatssekretärin für Gesundheit, Wohlergehen und Sport, Clémence Ross, zu, die bezüglich des Programms "Jugend in Aktion 2007-2013" die Notwendigkeit hervorgehoben hatte, den solidarischen Diensten von jungen Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Eine derartige Verpflichtung wäre "für Jugendliche beider Geschlechter" als Ergänzung zum Europäischen Freiwilligendienst wünschenswert. Dieses bereits existierende Programm der EU bietet nämlich 18 bis 26jährigen die Möglichkeit, sich ein Jahr lang in einem europäischen Mitgliedsstaat als Freiwillige zu betätigen.
Ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten wäre laut Ebner für einen allgemein verbindlichen Dienst geeignet. Wenn auf gesamteuropäischer Ebene eingeführt, wäre der Gemeinschaft ein wichtiger Dienst erwiesen.
20.12.04 -
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