IT | EN | Ladin
Treffen mit Grödner Ortsobleut...
Treffen mit Grödner Ortsobleut...
23.12.04 -
Treffen mit Grödner Ortsobleuten / Aufwertung für das Grödner Handwerk und Kunsthandwerk

Das Grödner Kunsthandwerk geht nicht leichten Zeiten entgegen. Aus weihnachtlichem Anlass überreichten darum die drei Grödner SVP-Ortsobleute Simon Moroder (St. Ulrich), Otto Rifesser (Überwasser-Pufls-Runggaditsch) und Christoph Perathoner (Wolkenstein) SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle und Parteisekretär Alexander Mittermair zwei Geschenke als sichtbare Zeichen unverfälschter Grödner Schnitzkunst.

Mit dem Geschenk wollten sich die Grödner SVP-Ortsobleute für die Zusammenarbeit im vergangen Jahr bedanken, das neue Duo an der Parteispitze jedoch auch mit einem wichtigen wirtschaftspolitischen Anliegen Grödens befassen. Das Grödner Handwerk und das Kunsthandwerk haben es derzeit recht schwer, die maschinelle Herstellung nicht minder als die althergebrachte Bildhauerei. „Leider werden heute immer mehr Grödner Holzskulpturen in Polen, Ungarn oder gar China hergestellt. Diese überfluten dann den europäischen Markt“, bedauerte Ortsobmann Moroder. Auch einige Grödner Unternehmen ließen ihre Produkte bereits im Ausland herstellen, um billiger anbieten zu können. Die drei Grödner SVP-Ortsobleute meinten, dass es angesichts dieser „sehr bedenklichen Entwicklung für das Grödner Kunsthandwerk großer Anstrengungen“, bedürfe, „um diesem Wirtschaftszweig eine gute und solide Zukunftsperspektive zu geben“. Der Vereinigung „Gardena Art“ im Bereich der maschinell hergestellten Skulpturen, sowie die „Unika“ auf Seiten der handgefertigten Unikate müsse für ihren Einsatz Anerkennung gezollt werden, erklärte Simon Moroder. Auf alle Fälle seien Einsatz, Fairness und Zusammenhalt der Produzenten in Gröden gefordert. Gröden brauche aber nicht minder die Unterstützung und Förderung des Landes Südtirol, um dieses kulturelle Wesensmerkmal und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern, beteuerte Christoph Perathoner.
Parteiobmann Elmar Pichler-Rolle und Parteisekretär Alexander Mittermair gaben sich erfreut über das Grödner Weihnachtsgeschenk, mit dem sich auch ein Anliegen an die Politik verbindet. Es müsse die Aufgabe der Politik in Südtirol sein, traditionelle Werte im Kunsthandwerk zu schützen, wenn sie ein bedeutsames Element der Landeskultur seien, sagte Parteiobmann Pichler-Rolle.
2012 - Südtiroler Volkspartei
YouTUBEFaceBook