"Zusammenhalt zum Schutz der Autonomie "
LH Dellai und Präsident Perron verteidigen die Eigenständigkeit Südtirols, des Trentino und des Aosta
Der Landeshauptmann des Trentino, Lorenzo Dellai, hat in seinen Grußworten der SVP-Landesversammlung empfohlen, in einer Zeit großer Unsicherheiten, sich auf die erfolgreiche, gemeinsame Vergangenheit zu stützen. „Wir dürfen nicht Gefangene dieser Gegenwart sein“, so Dellai. Gerade in schwierigen Zeiten sei der Zusammenhalt unabdingbar. „Die Region war lange Sinnbild der Trennung, doch könne durch die verstärkte Zusammenarbeit der gemeinsame Horizont verstärkt werden.“ Dabei müsse das Miteinander von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Mit der Europaregion Tirol, die laut Dellai nicht nur administrative sondern auch politische Unterstützung braucht, könne ein Raum geschaffen werden, in dem die gemeinsamen Ziele verfolgt werden. „Bozen und Trient werden auch weiterhin gemeinsam für ihre Autonomie kämpfen“, erklärte Dellai. Südtirol und das Trentino hätten sich mit gegenseitigem Vertrauen und Zusammenhalt immer wieder gegen Rom durchgesetzt und werden auch in Zukunft nicht auf die gewonnene Freiheit verzichten.
Auch Ego Perron, Präsident der Union Valdotaine, plädierte in seinen Grußworten an den Zusammenhalt, gerade in einer Zeit, in der die Autonomien verstärkten Angriffen ausgesetzt seien. „Unsere Autonomien sollten ein positives Modell für Italien sein.“, so Perron, „Stattdessen werden sie zu wenig anerkannt.“ Die Autonomie sein ein unangreifbares Recht der Südtiroler, Trentiner und Aostaner.



