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Martha Stocker
Martha Stocker
18.04.09 - 55. o. Landesversammlung:
"Die Partei muss mehr sein als die Summe ihrer Teile"

Martha Stocker hat ihre Ziele für das Amt der Parteiobmannstellvertreterin vorgestellt.

Martha Stocker sieht das neue Quartett an der Parteispitze als notwendig, um den aktuellen Herausforderungen entgegen treten und das Land Südtirol in eine gute Zukunft führen zu können. Die Umbruchphase werde klar am Beispiel der Weltwirtschaftskrise: Sie zeige, wie sehr kultivierter Egoismus schade und wie sehr das Gemeinwohl wieder im Mittelpunkt stehen müsse.

Die Menschen heute erwarten sich neue Visionen, Antworten auf Fragen nach Gerechtigkeit und Solidarität, vor allem auch nach Verteilungsgerechtigkeit. Antworten auf die Frage junger Menschen, wie sie in einer Zeit prekärer Verträge noch die Gründung einer Familie wagen sollen. Eine Antwort auf die Frage junger Menschen nach stärkerer Beheimatung und stärkerer Identifikation. Die Autonomie gelte es noch vollständiger zu machen, in den Bereichen Steuerautonomie, Zweisprachigkeit der Polizei, Post, Sport, bis hin zu einem eigenen olympischen Komitee für Südtirol. Es brauche auch eine stärkere Verankerung in Tirol, eine verstärkte Eigenständigkeit der historischen Landes Tirol in Europa, eine verstärkte Eigenständigkeit des Landes Südtirol.

Es brauche die Zeit für Information und Diskussion in der Partei, dann werden auch alle wieder hinter den Entscheidungen stehen: dann sei die Partei mehr als die Summe ihrer Teile.
Sie schloss mit den Worten Magnagos: wir müssen unserer Partei dienen und uns nicht ihrer bedienen.

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