"Verhalten wirft Fragen auf"
SVP Bezirksobmann Albert Wurzer und sein Stellvertreter Roland Griessmair zeigen sich verwundert über das Verhalten der öffentlichen Behörden in Bezug auf den geplanten Schützenaufmarsch am 25. April in Bruneck: „Ich bin sehr erstaunt über die Vorgehensweise der Behörden und die strengen Auflagen, welche die Organisatoren der Kundgebung erfüllen müssen“, erklärt Bezirksobmann Albert Wurzer.
Diese Auflagen erwecken den Anschein, so Wurzer und Griessmair, dass es nicht nur darum geht, Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten. „Die Sperrung des Kapuziner-Platzes, die strenge zeitliche Begrenzung, der Einsatz von 600 Sicherheitskräften und die Begrenzung der Teilnehmer an der Podiumsdiskussion sind in meinen Augen unverständlich und werfen Fragen auf“, wundert sich Roland Griessmair.
„Die Abhaltung einer solchen Veranstaltung ist ein demokratisches Grundrecht, das jeder Organisation oder Vereinigung ermöglicht werden muss“, betont Wurzer. Gerade deswegen sei man überrascht über die Vorgehensweise der Behörden. „Der massive Aufwand der Behörden vermittelt den Eindruck, als handle es sich bei der Veranstaltung um eine gefährliche Massendemonstration.“, erklärt der stellvertretende Bezirksobmann Roland Griessmair. Jedes Jahr finden am 5. November die Gedenkfeiern des Militärs zum Ende des Ersten Weltkrieges am Kapuziner-Platz statt. „Es ist unverständlich, warum es den Schützen verboten ist, genau an dieser Stelle auch eine Kundgebung zu organisieren“, fügt Griessmair hinzu.
„Die Schützen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie sehr wohl im Stande sind, eine friedliche und geordnete Veranstaltung zu organisieren“, so Wurzer und Griessmair. „Vor allem haben sie aber bewiesen, dass sie ihr Wort halten.“, unterstreicht der SVP Bezirksobmann.



