"SVP sieht in Kranzniederlegung von Unitalia eine „Oberprovokation“"
Großkundgebung der Schützen
Von einem unverhältnismäßig großen Polizeiaufgebot, das Bruneck in einen Belagerungszustand versetzt habe, und einer mehr als provokanten Kranzniederlegung durch den Unitalia-Abgeordneten Donato Seppi, spricht die SVP-Politikerin Martha Stocker nach ihrer Teilnahme an der Großkundgebung der Schützen in Bruneck.
SVP-Obmannstellvertreterin Martha Stocker hatte nach Absprache mit dem Parteipräsidium am (gestrigen) Samstag, 25. April gemeinsam mit SVP-Bezirksobmann Albert Wurzer und anderen SVP-Exponenten an der Protestkundgebung der Schützen in Bruneck sowie an der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Faschismus“ im Michael-Pacher-Haus teilgenommen. Stocker zeigte sich tief beeindruckt von dem laut ihren Aussagen „total übertriebenen Aufgebot von italienischen Sicherheitskräften, das nicht notwendig gewesen wäre“, da sich die Schützen bei ihrer Kundgebung äußerst diszipliniert verhalten hätten.
Als „Oberprovokation“ bezeichnet Martha Stocker den Auftritt des Landtagsabgeordneten Donato Seppi, der am Vormittag gemeinsam mit Sympathisanten am abgesperrten Alpini-Denkmal einen Kranz niedergelegt hatte. „Wie ist es erklärbar, dass der Quästor den Schützen verboten hat, sich dem Alpinidenkmal auch nur zu nähern, während die rechtsgerichtete Unitalia eine Sondergenehmigung zur Kranzniederlegung in der Tasche hat?“, fragt Stocker.
Die SVP-Obmannstellvertreterin unterstreicht zugleich, dass sich der Protest der Südtirolerinnen und Südtiroler nicht nur gegen den Faschismus, sondern wenn, dann auch gegen den Nationalsozialismus und gegen den Rechtsextremismus richten müsse. Jede Art totalitärer Regimes und rechtsextremen Gedankenguts habe bisher nur Leid über Südtirol gebracht.



