„Vorgehensweise gemeinsam mit unseren Partnern abstecken!“
Doppelstaatsbürgerschaft
In der Diskussion zur Einführung von Doppelstaatsbürgerschaften verweist der Obmann der Südtiroler Volkspartei Richard Theiner auf die Diskussion im SVP-Präsidium am kommenden Montag. „Wie in Vergangenheit werden wir auch in dieser Frage die Vorgehensweise mit unseren österreichischen Partnern abstecken“, so Theiner.
Bei der Sitzung des Präsidiums der Südtiroler Volkspartei am Montag wird der Vorsitzende des Südtirol-Unterausschusses, Nationalratsabgeordneter Hermann Gahr, zu Gast sein. „Dabei werden wir in erster Linie die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung behandeln“, erklärt SVP-Obmann Richard Theiner. „In einem zweiten Schritt werden wir auch die Frage der Doppelstaatsbürgerschaft diskutieren.“
Die Südtiroler Volkspartei setzt sich schon seit Jahren für die Möglichkeit der Doppelstaatsbürgerschaften ein. „Wir haben uns bereits mehrfach dafür ausgesprochen, dass den Südtirolern die Möglichkeit einer italienisch-österreichischen Doppelstaatsbürgerschaft eingeräumt wird“, reagiert der SVP-Kammerabgeordnete Siegfried Brugger. „Aus diesem Grund lassen wir uns von den Freiheitlichen auf keinen Fall Dilettantismus vorwerfen.“ Nachdem der Vorschlag in der Bevölkerung breiten Rückhalt finde, sei in dieser Frage ein gemeinsames Vorgehen und kein politisches Geplänkel notwendig.
Im Bild: Hermann Gahr, Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und Obmann des Südtirolausschusses
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