„Gemeinsam Zukunft gestalten“
150 Interessierte diskutierten in Vahrn über "Selbstbestimmung für Südtirol: Zukunft oder Illussion?"
Dem waren sich alle Podiumsteilnehmer bei der Veranstaltung „Selbstbestimmung für Südtirol: Zukunft oder Illusion?“ am vergangenen Montag einig. Pünktlich zum politischen Jahresbeginn hatte die Junge Generation Vahrn zum Diskussionsabend ins Haus Voitsberg nach Vahrn geladen – und 150 Interessierte waren gekommen.
SVP Landessekretär Philipp Achammer (in Vertretung von SVP – Obmann Richard Theiner), Landtagsabgeordneter Sven Knoll (Südtiroler Freiheit), Landtagsabgeordnete Martha Stocker, die amtsführende JG-Chefin Heidi Gamper und der Internetblogger Simon Constantini diskutierten zum Thema Selbstbestimmung für Südtirol. Universitätsprofessor und Politologe Günther Pallaver hielt zu Beginn sein Impulssreferat und moderierte anschließend die Veranstaltung.
JG -Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis und Vahrns Ortsjugendreferent Michael Brugger zeigten sich erfreut über den Abend: „Es sind 150 Interessierte unserer Einladung gefolgt und es entwickelte sich eine interessante Diskussion - der Abend ist in jeder Hinsicht gelungen!“
Erwartungsgemäß konträr waren die Meinungen der verschiedenen Parteiexponenten, jedoch Moderator Günther Pallaver führte geschickt und fair durch den Abend. Während Sven Knoll von der Bewegung Südtiroler Freiheit klarerweise die Loslösung von Rom und eine Angliederung an Tirol forderte, waren sich die Vertreter der SVP einig: Ein Europa der Regionen müsse die Zukunft unseres Landes sein. Durchaus interessant waren auch die Aussagen von Internetblogger und Livediskussion-Newcomer Simon Constantini, der sich eine gemeinsame Lösung mit allen Sprachgruppen des Landes wünscht.
„Alles in allem ein guter Start in das neue politische Jahr“, so die JG -Vertreter abschließend.
Im Bild (v.l.n.r): SVP-Landessekretär Philipp Achammer, L.-Abg. Sven Knoll (Südtiroler Freiheit), SVP-Obmannstellvertreterin Martha Stocker, Politologe Günther Pallaver und die amtsführende Landesjugendreferentin Heidi Gamper
Nicht im Bild: Internetblogger Simon Constantini



