"Beitrag zum Schutz unserer Heimat"
SVP-ArbeitnehmerInnen für Pläne zum Landschaftsschutz
Seit 1979 wurden in 112 Südtiroler Gemeinden Landschaftspläne aus- bzw. überarbeitet, 65 davon allein in den letzten 10 Jahren. Aktuell liegen die Pläne für Salurn und Eppan zum Beschluss vor. Die Gemeinden erbringen hier gemeinsam mit der Südtiroler Landesregierung einen nicht hoch genug einzuschätzenden Beitrag zum Erhalt der wertvollen Natur- und Kulturlandschaft unserer Heimat. Die Abteilung für Landschaftsschutz leistet mit einem kleinen Mitarbeiterstab hervorragende Arbeit.
Zukunftsforscher prophezeien eine Renaissance fast vergessen geglaubter Inhalte; in einer zunehmend verdinglichten Welt wächst die Sehnsucht der Menschen nach dem Einfachen und Echten, nach dem Authentischen und Einmaligen. Natur und Kultur werden die Luxusgüter des 21. Jahrhunderts sein. Die dies sagen sind keine verträumten Nostalgiker, sondern hochbezahlte Spezialisten, deren Aufgabe es ist, der Wirtschaft Hinweise auf neue Märkte zu geben.
Vor diesem Hintergrund kommt den Bemühungen von Land und Gemeinden um die Erhaltung unserer Natur- und Kulturlandschaft ein hoher Stellenwert zu. Nach der Verabschiedung des einschlägigen Landesgesetzes Nr. 16 vom 25.07.1970 wurden in allen 116 Südtiroler Gemeinden Landschaftspläne erarbeitet. In diesen sind sämtliche charakteristische Landschaftselemente einschließlich der Biotope, Naturdenkmäler, Pflasterwege, Trockenmauern, Flurgehölze und archäologische Schutzgebiete genau erhoben und beschrieben. Über diese Inventarisierung hinaus wurden zahlreiche Maßnahmen zum Schutz und der Weiterentwicklung der Natur- und Kulturlandschaft erarbeitet. Ein Großteil der ursprünglichen vor über 30 Jahren erstellten Landschaftspläne wurden mittlerweile überarbeitet, 65 davon allein in den letzten zehn Jahren.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Landschaftspläne nicht von oben dekretiert sondern in enger Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und den Gemeinden mit ihren Interessensgruppen erstellt werden. So haben Salurn und Eppan achtsam ihre Pläne erarbeitet und warten nun auf den Beschluss der Landesregierung.



