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Richard Theiner
Richard Theiner
01.02.10 - SVP-Präsidium
Gemeinsam gleiche Ziele verfolgen

Das Präsidium der Südtiroler Volkspartei hat bei seiner Sitzung am Montagnachmittag seine Positionen zu Doppelstaatsbürgerschaft und Energiepolitik bekräftigt. Zudem kündigte SVP-Obmann Richard Theiner die Fortführung der Gesprächsreihe „Parliamoci“ mit der italienischen Bevölkerung an.

SVP-Obmann Richard Theiner berichtete dem Präsidium über den Verlauf seiner jüngsten Gespräche mit den Partnern in Nordtirol sowie in Wien zum Thema Doppelstaatsbürgerschaft. Diese hätten reges Interesse an der Thematik gezeigt und zugleich zugesichert, die Machbarkeit eingehen zu überprüfen. In dieser Frage wolle man im regen Austausch bleiben.

Das Thema Energie rangiert in zahlreichen SVP-Gremien derzeit an vorderster Stelle. Das Präsidium der Volkspartei unterstrich am Montag einmal mehr, welch’ großer Schritt Südtirol mit der Übernahme der Stromkonzessionen gelungen sei. Verwundert zeigte sich nicht nur SVP-Obmann Theiner über die aktuelle Bewertung der Strompolitik durch die Opposition: „Nachdem die Konzessionen endlich wieder im Land sind und somit alle Südtiroler davon profitieren können, würden einige Oppositionsvertreter sie besser in privaten Händen wissen“, merkte Theiner an. Diese Position der Opposition sei äußerst widersprüchlich und wenig zielführend. „Die SVP weiß, dass Südtirol den politischen Kampf um den Strom gewonnen hat“, unterstrich Theiner. Nun gelte es zu garantieren, dass alle Bürgerinnen und Bürger von der landeseigenen Energie profitieren können.

Nachdem es eine große Nachfrage von verschiedenen Kultur- und Sozialvereinigungen gibt, wird die Südtiroler Volkspartei, wie bereits angekündigt, die Gesprächsreihe „Parliamoci“ fortsetzen. Im Rahmen von Gesprächsrunden will die SVP das bessere Verständnis zwischen der deutsch- und der italienischsprachigen Bevölkerung Südtirols und Bozens fördern. „Wir bauen gemeinsam an der Zukunft unseres Landes“, so Theiner, „und das geht nur, wenn wir gemeinsam die gleichen Ziele verfolgen.“

2012 - Südtiroler Volkspartei
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