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Oskar Peterlini
Oskar Peterlini
04.02.10 - Oskar Peterlini
Berufsschulmatura nun Wirklichkeit

Der Ministerrat genehmigt die Reform der Oberstufe und übernimmt den Antrag für die Berufsmatura in Südtirol

Der Ministerrat hat heute das Dekret zur Reform der Lyzeen, der technischen Oberschulen und der Berufsschulen erlassen, das von Südtirol mit großer Spannung erwartet wurde. Durch einen Beschlußantrag von Senator Peterlini, den die Regierung im Senat angenommen hatte, sollte nämlich die Berufsschulmatura eingeführt werden. Auch gelang es in den Gutachten der Schulkommissionen in der Abgeordnetenkammer und im Senat einen entsprechenden Passus einzufügen. Mit großer Genugtuung stellt nun der Südtiroler Senator Oskar Peterlini fest, dass die Berufsschulmatura tatsächlich Eingang in die vielerwartete Reform gefunden hat. Die Bestimmung wird im Artikel 6, Absatz 5 des Dekrets vorgesehen. "Das ist - so Peterlini wörtlich - ein entscheidender Durchbruch, zumal ja der Verfassungsgerichtshof die bisherigen Bemühungen des Landes in diese Richtung abgelehnt hatte." Durch die Übernahme von Peterlinis Forderung werden Südtirols Berufsschulen berechtigt, ein fünftes abschließendes Schuljahr vorzusehen und mit einer Maturaprüfung abzuschließen. Es handelt sich um eine vollwertige Reifeprüfung wie sie für die Oberschulen vorgesehen ist. Dies entspricht einem langfristigen Konzept, das die Südtiroler Landesregierung, allen voran Landesrätin Sabine Kasslatter Mur und ihr Vorgänger Otto Saurer, seit Jahren verfolgt. Der Südtiroler Senator dankt dem Staatssekretär Giuseppe Pizza, dem Kommissionspräsidenten Guido Possa, den Berichterstatter der Berufsschulreform Mario Pittoni, die Generaldirektorin im Schulministerium Maria Grazia Nardiello sowie den Abteilungsleiter für Berufsbildung beim Land, Peter Duregger, der das Thema verfolgt hat.
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