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Oskar Peterlini
Oskar Peterlini
09.02.10 - Oskar Peterlini
Mittel für Zeitungen von Minderheiten nicht kürzen

Staatssekretär Paolo Bonaiuti stellte heute im Verfassungsausschuß der Senates die Maßnahmen zur Neuordnung und Förderung des Verlagswesens und der Zeitungen vor. "Es wird erhebliche Kürzungen geben und zwar in der Größenordnung von 18 bis 20 Prozent", kündigte der Staatssekretär an, "Ein Teil der Mittel muss nämlich für die Rückerstattung der ermäßigten Posttarife an die Postverwaltung verwendet werden." Der Südtiroler Senator Oskar Peterlini ersuchte die Regierung, die Mittel für die Medien der sprachlichen Minderheiten nicht zu kürzen, die im Verhältnis kleine Summen ausmachen und es um die Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt geht. Peterlini beklagte auch, dass seit diesem Jahr die Beiträge für kleine, private Rundfunkanstalten abgeschafft wurden und ersuchte die Regierung diese wieder vorzusehen. Das müsse erst geprüft werden, sagte Bonaiuti im Verfassungsausschuss. Auf jeden Fall werde er sich dafür stark machen, dass die Mittel für die Medien der sprachlichen Minderheiten nicht gekürzt werden. Der Staatssekretär versprach diesbezüglich beim Finanzminister zu intervenieren. Außerdem erzählte er vom Besuch des Wirtschaftsministers bei der Tageszeitung "Dolomiten". Tremonti hätte besonders die hohe Qualität und das sparsame Vorgehen dieser Zeitung geschätzt. Auch habe der Minister die Absicht bekundet, demnächst einem anderen Südtiroler Medium einen Besuch abstatten zu wollen.
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