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Zusammenarbeit verbessern
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12.02.10 - 15. Februar
Internationaler Kinderkrebstag

Seltene Krebserkrankungen und mehr Zusammenarbeit

Die Landtagsabgeordnete und Gründungspräsidentin der Kinderkrebshilfe „Peter Pan“, Veronika Stirner, erinnert daran, dass der 15.Februar zum Internationalen Kinderkrebstag ausgerufen wurde.

In Südtirol erkranken jährlich 15 – 20 Kinder an Krebs. Die häufigsten Krebserkrankungen sind Leukämie und Hirntumor. Allerdings habe man in den letzten Jahren eine Konzentration von seltenen Tumorarten in bestimmten Gegenden Südtirols festgestellt. Dieses Phänomen müsse eingehender untersucht werden, stellten Veronika Stirner und Laura Battisti, Vizepräsidentin der Kinderkrebshilfe „Peter Pan“ und Onkologin an der Pädiatrie des Krankenhauses Bozen bei einem Treffen mit Amtsdirektor Ulrich Seitz fest.
Sie betonten, dass die Zusammenarbeit zwischen den pädiatrischen Abteilungen in Südtirol unbedingt verbessert werden müsse. Von peripheren Krankenhäusern würden an Krebs erkrankte Kinder direkt an die Unikliniken im In – und Ausland geschickt. Es sei deshalb schwierig einen genauen Überblick über die Anzahl der Krebserkrankungen im Land zu erhalten.

Seit Jahren betreue ein erfahrenes Team im Day – Hospital des Krankenhauses Bozen krebskranke Kinder. Dies geschehe in Zusammenarbeit mit in – und ausländischen Universitätskliniken und der Kinderkrebshilfe „Peter Pan“. Eine Krebserkrankung im Kindesalter ist immer ein einschneidendes, da lebensbedrohendes Ereignis. Elternverbände auf der ganzen Welt weisen darauf hin, dass weltweit rund 250.000 Kinder jährlich an Krebs erkranken. Wenn sie angemessen diagnostiziert und behandelt werden, haben viele Kinder die Chance zu überleben. Dank medizinischer Fortschritte überleben viele Erkrankte langfristig.

„Doch zur vollständigen Gesundung gehört neben der medizinischen Behandlung auch eine sorgfältige Beachtung psychischer und sozialer Aspekte durch Therapeuten. Es braucht deshalb auch in Südtirol einen Ausbau der psychosozialen Betreuung von krebskranken Kindern und deren Familien“, sagt Stirner. Stirner und Battisti begrüßen die zukünftige stärkere Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsassessorat.

Geplant ist eine gemeinsame Tagung zum Thema.
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