Gleichstellungsgesetz in Kraft – Telekom Deutschland macht Umsetzung vor
Das Gleichstellungsgesetz der SVP-Frauen tritt mit Mittwoch, 17. März in Kraft. Damit wird z.B. ein Frauenanteil von einem Drittel in Kommissionen, Beiräten und in den Gesellschaften mit Landesbeteiligung Realität. Die Telekom Deutschland hat zeitgleich autonom eine Frauenquote eingeführt: um eine höhere Rentabilität und ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Frauenchefin Martha Stocker freut sich darüber, dass das Gleichstellungsgesetz in Südtirol mit Mittwoch, 17. März in Kraft tritt. Damit werde eine stärkere Beteiligung der Frauen in Kommissionen, Beiräten und auch Führungsgremien der Gesellschaften mit Landesbeteiligung Realität.
„Auf die Privatwirtschaft können wir in dieser Hinsicht nicht Einfluss nehmen. Aber am Beispiel der Deutschen Telekom sieht man, dass Unternehmen aus rein wirtschaftlichen Gründen selbst eine Frauenquote einführen“, erklärt Stocker. Sie nimmt dabei Bezug auf die Entscheidung der deutschen Telekom, als erstes DAX-Unternehmen eine Frauenquote einzuführen. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der mittleren und oberen Führungspositionen mit Frauen besetzt sein. Telekomchef-Obermann erklärte, Studien belegten, dass Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil ein besseres Ergebnis und eine höhere Rentabilität erzielten. Die Telekom kündigte zudem an, ihr Programm zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auszubauen. So sollten Elternteilzeit, flexible Arbeitszeitmodelle und Kinderbetreuung angeboten werden.
„Die Einführung einer Frauenquote durch die dt.Telekom ist die beste Bestätigung dafür, dass wir mit unserer langjährigen Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen recht hatten“, freut sich Stocker. Jetzt sei abzuwarten, ob dieses Beispiel auch in Südtirols Betrieben Schule machen werde.



