Gesundheit am Arbeitsplatz
„Gesundheit wird am heutigen internationalen Weltgesundheitstag vor allem als ganzheitliches globales Problem gesehen. Das ist durchaus richtig, aber darüber sollten, besonders in den wirtschaftlich und sozial höher entwickelten Ländern, so auch in Südtirol, spezifische Aspekte der Gesundheit nicht übersehen werden. Zum Beispiel die Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Mensch verbringt etwa die Hälfte seines Lebens am Arbeitsplatz. Auf diesen Umstand muss in der Gesundheitspolitik gezielt Bedacht genommen werden“. Darauf verweist der vormalige ASGB-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete der Arbeitnehmer in der SVP, Georg Pardeller. „Bei der Gesundheit am Arbeitsplatz bleibt auch in Südtirol noch gar einiges zu tun. Man bedenke, dass in unserem Land die Häufigkeit von Arbeitsunfällen und dadurch Beeinträchtigung der Gesundheit hoch ist, dass dies einen hohen Tribut von Mensch und Wirtschaft fordert. Hochwertiger Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist nicht nur sozial vorbildlich, sondern auch Wettbewerbs- und Produktivitätssteigernd. Der Schutz vor Gesundheitsgefährdenden Werkstoffen am Arbeitsplatz ist sehr wichtig. Alle Maßnahmen, welche Gesundheit schützen, sollen von den Sozialpartnern nachhaltig gefördert werden. Damit wird der Volkswirtschaft ein guter Dienst erwiesen und den Sozialversicherungen Belastung abgenommen.“
Georg Pardeller meint, dass im Großen und Ganzen die Gesundheit in Südtirol eine wichtige Rolle im Wirken der öffentlichen und privaten Strukturen einnimmt, aber darauf dürfe man sich nicht ausruhen, sondern dort eingreifen, wo es noch Mängel gibt. „Und am Arbeitsplatz gibt es solche Mängel“.



