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Karl Zeller
Karl Zeller
08.04.10 - Karl Zeller
Mehr Transparenz bei Managergehältern:

Aktionäre sollen selbst bestimmen, wie viel Verwaltungsräte in börsennotierten Gesellschaft und Bankmanager verdienen.

Derzeit behandelt die Abgeordnetenkammer das Europagesetz. Im Senat war bereits beschlossen worden, dass Verwaltungsräte und Generaldirektoren von Banken und börsennotierten Gesellschaften nicht mehr als ein Parlamentarier verdienen dürfen.
Im Zuge der Behandlung in der Kammer will die Regierungsmehrheit diesen Passus nun streichen.
Im Rahmen der Diskussion in der Finanzkommission hat Karl Zeller Folgendes erklärt:
„Der Senat ist mit dieser Formulierung sicher über das Ziel hinausgeschossen, doch sollte im Hinblick auf die Managergehälter mehr Transparenz eingeführt werden. Die Aktionäre von Banken und börsennotierten Gesellschaften sollen wissen, wie viel die Verwaltungsräte verdienen und darüber auch selbst abstimmen können“.
Das heute geltende System, wo die Gehälter auch an den Aktionären vorbei bestimmt werden können, habe vielfach zu Exzessen und zu großem Unmut in der Bevölkerung geführt, daher bestehe Handlungsbedarf. Wenn die Gehälter vor den Gesellschaftern offen gelegt würden, sei die Gefahr von übertriebenen Gehältern und Bonuszahlungen sicherlich geringer, meint Karl Zeller.
Der Präsident der Finanzkommission und andere Mitglieder der Kommission haben nach der Intervention von Zeller erklärt, dass sie einen diesbezüglichen Abänderungsantrag im Rahmen der Behandlung im Plenum unterstützen werden.
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