IT | EN | Ladin
JG-Olang
JG-Olang
04.05.10 - JG Olang
Junges Bauen und Wohnen

Neulich veranstaltete die Junge Generation Olang einen Diskussionsabend mit Olaf Lutz zum Thema: Junges Bauen und Wohnen. „Die Jugendlichen haben vielfach keine genauen Vorstellungen worauf es bei Miete, Kauf oder auch Bau einer Wohnung ankommt und genau dort wollen wir für etwas mehr Einblick sorgen“, so Christiane Jud, Vorsitzende der JG Olang.

Als Gastreferent konnte Olaf Lutz aus Lana gewonnen werden. Als ausgewiesener Experte in den Bereichen Wohnbauförderung, Bautechnik und Finanzierung stellte er ein umfassendes Bild der Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Bau-, Kauf- oder Mietprojekten dar. Welche Aufgaben sind konkret zu erledigen und wer sind die richtigen Ansprechpartner für die Umsetzung meines Vorhabens? Dies sind wichtige Fragen die nur durch konsequente Planung erfolgreich beantwortet werden können. „Ohne gute Planung, welche technische, finanzielle und organisatorische Aspekte berücksichtigt, verliert man viel Zeit, Geld und nicht zuletzt auch Nerven“, stellte Olaf Lutz bei seinem Vortrag fest. Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der sogenannten Volkswohnungen und die Tatsache, dass viele zur Zeit der Meinung sind, sie würden etwas versäumen, wenn sie die Fördermöglichkeiten jetzt nicht nutzen, sind nur einige der Themen die von den jungen Teilnehmern diskutiert wurden.
„Man sollte im Leben dreimal bauen“. Mit dieser Aussage stellte Herr Lutz klar, dass nicht immer der Schritt in ein gemeinsames Heim der erste und logische sein soll. „Man muss manchmal auch erst verstehen, ob die Beziehung ein solch enges Zusammenleben aushält!“ Sein Tipp: Die erste Wohnung sollte klein sein, sodass sie für einen Single reicht. Sollte die Beziehung weiter wachsen, besteht immer noch die Möglichkeit einen Differenzbeitrag für den Kauf einer größeren Wohnung zu bekommen. „Und wenn dann die Kinder wieder aus dem Haus sind, wär’s fein, wenn die Wohnung wieder kleiner wäre. Aber dann bitte auch im Erdgeschoss!“, so Olaf Lutz abschließend.
2012 - Südtiroler Volkspartei
YouTUBEFaceBook