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Christoph Perathoner
Christoph Perathoner
18.05.10 - Gemeindewahlen 2010
Bezirksobmann Perathoner: „Enormer Einsatz macht sich bezahlt“

In zehn der 20 Gemeinden des Bezirkes stehen seit gestern neue Chefs an der Spitze. In Kaltern und Mölten sind dies zwei Frauen. „Für unseren Bezirk ist das ein Novum“, sagt Perathoner, „wir hatten bis gestern keine Bürgermeisterin und wir freuen uns sehr über das Ergebnis unserer Frauen“. Perathoner gratuliert allen neu und wiedergewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zur erfolgreichen Wahl.

„Überraschend war der Bürgermeisterwechsel in Kastelruth. Reichhalter war ein hoch qualifizierter und korrekter Bürgermeister. Ihm, aber auch den weiteren neun Bürgermeistern, die seit gestern nicht mehr im Amt sind, gilt mein Respekt und mein aufrichtiger Dank“, so Perathoner.

Bitter sei das Ergebnis von Eppan, meint Perathoner. Obwohl sich dieser Wahlausgang abgezeichnet habe, habe man doch bis zum Schluss mit vollem Einsatz darauf hin gearbeitet, als SVP erneut den Bürgermeister stellen zu können.

„Wir respektieren den Wählerwillen, wissen aber, dass nun viel Arbeit vor uns liegt“, sagt Perathoner.

Die Südtiroler Volkspartei hat im Bezirk Bozen Stadt und Land insgesamt 1,5 Prozentpunkte verloren. „Das ist ein Verlust, mit dem ich in Anbetracht der neuen Konkurrenz gut leben kann“, gibt sich Perathoner zufrieden. In einigen Gemeinden wie beispielsweise in Pfatten oder in den Gemeinden Ritten und Völs konnte die Südtiroler Volkspartei sogar einige Sitze dazu gewinnen. „Ganz besonders freue ich mich über die Wahlergebnisse in den Grödner Gemeinden. So stellt z.B. in meiner Heimatgemeinde Wolkenstein die SVP nach drei Amtsperioden wieder den Bürgermeister und St. Ulrich konnte ein wahres Traumergebnis einfahren.

Sehr gut sei auch das Ergebnis in der Landeshauptstadt Bozen. „Die Entscheidung des Koordinierungsausschusses war die richtige“, sagt Perathoner. Das Bozner Wahlergebnis spreche für sich. Mit zehn Ratsitzen und Bürgermeister Spagnolli als Durchstarter sei das Wahlziel mehr als erreicht.

Bezirksobmann Perathoner möchte den Funktionärinnen und Funktionäre seines Bezirkes, sowie den 445 Kandidatinnen und Kandidaten seine Wertschätzung aussprechen. „Dass wir heute auf diese Erfolgszahlen blicken können, ist zum großen Teil der Verdienst unserer Ortsobleute und Ortsausschussmitglieder. Ihr Einsatz und ihr Aufwand waren enorm – vielen herzlichen Dank dafür!“


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