„Sein Bezirk und seine Heimatstadt waren ihm immer ein Herzensanliegen“
In tiefer Dankbarkeit nimmt der SVP-Bezirk Bozen Stadt und Land Abschied von Dr. Silvius Magnago, einem Menschen, der mit beispielhafter moralischer Integrität und visionärem Geist den Menschen in unserer Heimat nach den Trümmern des Krieges eine neue Zukunft als selbstbewusstes Land im Herzen Europas gab.
„Ohne ihn hätten wir in schweren Zeiten die Fähigkeit des Dialoges zwischen den Volksgruppen verloren“, sagt Bezirksobmann Christoph Perathoner. „Silvius Magnagos Einsatz für sein Land, für die deutsche und ladinische Minderheit war großartig und hat Spuren hinterlassen, von denen wir und unsere Nachkommen noch lange zehren können“.
In seinen Funktionen als Landeshauptmann und Parteiobmann hat er nicht nur Spuren hinterlassen, sondern einen Weg geebnet. Er hat wie kein zweiter sein Leben Südtirol gewidmet. Trotz seiner Verpflichtungen hat Silvius Magnago seinen Heimatbezirk und seine Heimatstadt Bozen, der er auch als erster Vizebürgermeister vorstand, nie vernachlässigt. „Bozen war ihm – auch wegen seiner politischen und ethnischen Komplexität – immer ein Herzensanliegen, dem er besondere Aufmerksamkeit und besonderes Interesse schenkte“, so Perathoner.
Ehrenobmann Magnago war bis zu seinem Tode Mitglied der Bezirksleitung Bozen Stadt und Land, zu deren Sitzungen er stets eingeladen wurde. „Obwohl Silvius Magnago aus gesundheitlichen Gründen an den Sitzungen nicht mehr teilnehmen konnte, verfolgte er immer die Geschehnisse und Neuigkeiten in unserem Bezirk“, erzählt Perathoner. „Jedes Treffen mit Silvius Magnago war für mich ein wahres Erlebnis und eine Bereicherung. Mit großem Respekt und aufrichtigem Dank verabschieden wir uns nun vom zweifelsohne größten Südtiroler unserer Zeit“, so Perathoner.



