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Es braucht einen guten Willen
Es braucht einen guten Willen
15.06.10 - Südtiroler Volkspartei Corvara
Widersprüchliches Vorgehen

Der Bürgermeister von Corvara Robert Rottonara zeigt sich über die Ablehnung seines Vorschlages zur Bildung des Gemeindeausschusses durch die Liste „Düc Adüm“ in der Sitzung des Gemeinderates am heutigen Montagmorgen enttäuscht. „Die Gemeinderäte von Düc Adüm und ihr Listenführer Franz Pedratscher stehen nicht zu ihrem Wort“, so Rottonara. Der Bürgermeister glaubt nicht, dass Neuwahlen im Sinne der Bevölkerung wären.
„Noch am Freitagabend hatte Franz Pedratscher in der Öffentlichkeit und sogar in einer Fernsehaufzeichnung erklärt, dass die Räte von Düc Adüm wechselnden Mehrheiten im Gemeindeausschuss zustimmen würden. Anscheinend ist dies drei Tage später nicht mehr der Fall, obwohl wir heute Früh genau dieses Angebot unterbreitet haben“, meint Bürgermeister Rottonara. „Es liegt uns am Herzen, eine handlungsfähige Mehrheit zum Wohle der Gemeinde aufzustellen. Deshalb haben wir Entgegenkommen gezeigt und der Liste Düc Adüm angeboten, die Mehrheit im Gemeindeausschuss jeweils für eine Hälfte der Amtszeit aufzuteilen.“ Somit würde für eine Hälfte die SVP, für die andere Düc Adüm die Mehrheit innehalten.
„Wir würden uns wünschen, dass Düc Adüm jene Zusagen auch einhält, die sie vorher geben“, meint Rottonara. Für morgen Dienstag ist die nächste Sitzung des Gemeinderates anberaumt. „Neuwahlen sind absolut nicht im Sinne der Wählerinnen und Wähler. Mit ein bisschen gutem Willen auf beiden Seiten muss es möglich sein, einen Gemeindeausschuss zu bilden. Gerade weil die Liste Düc Adüm bei den Gemeinderatswahlen lediglich 36 Stimmen mehr erhalten hat als die SVP ist mehr gegenseitiges Verständnis erwünscht. Es geht um die Bürgerinnen und Bürger von Corvara und die Arbeit für die Gemeinde, nicht um eine Prinzipienfrage“, meint Rottonara.

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