SVP-Frauen begrüßen Kindergarten-Ausbau in Tirol
Tirol hat die Zeichen der Zeit erkannt: Ganzjähriges, ganztägiges Kindergartenangebot mit kleineren Gruppen
Landesfrauenreferentin-Stellvertreterin Wally Kössler begrüßt die Initiative der Landesrätinnen Beate Palfrader, Patrizia Zoller-Frischauf und der Tiroler Landesregierung für den Ausbau der Kinderbetreuung in Tirol und gratuliert zu diesem wichtigen Schritt für Kinder, Familien und Frauen.
Der Gesetzesentwurf, der in der Landesregierung beschlossen wurde und in den nächsten Wochen im Tiroler Landtag diskutiert werden wird, zielt auf die Schwerpunkte: ganzjährig, ganztägig, bei kleineren Kindergartengruppen.
In Tirol liegt die Gruppengröße aktuell wie in Südtirol bei 25 Kindern. Künftig soll diese auf 20 Kinder reduziert werden. „Mit der Verkleinerung der Kindergartengruppen kann noch besser auf die einzelnen Kinder und ihre Bedürfnisse eingegangen werden“, meint Wally Kössler. Die Investition in die ersten Lebens- und Bildungsjahre der Kinder mache sich bezahlt: Im frühkindlichen Alter werde der Grundstock für die weitere Bildungslaufbahn und soziale Entwicklung gelegt.
Bezüglich Öffnungszeiten gab es bisher große Unterschiede: Während in Südtirol alle Kindergärten bereits seit Jahren durchgehende Betreuung und ein gesundes und vollwertiges Mittagessen bieten, wurden in Tirol ein Großteil der Kindergärten bisher nur vormittags oder mit Unterbrechung zu Mittag angeboten, was mit dem Gesetzesentwurf verändert werden soll.
Treffen Landesrätinnen Kasslatter-Mur und Palfrader
Wolle man das Tiroler System aber qualifiziert mit dem Südtiroler Kindergarten vergleichen, müsse man weiter ausgreifen und Faktoren wie Personalschlüssel, Trägerschaft, Ausbildung, Öffnungszeiten und ähnliches vergleichen. Zu einer tiefgehenden Diskussion dieser Faktoren wird sich Landesrätin Sabina Kasslatter-Mur nächste Woche mit ihrer Tiroler Kollegin Beate Palfrader treffen und dann in den Gremien der SVP-Frauenbewegung berichten. „Wir werden die verschiedenen Ansätze diskutieren und bewerten. Auch unter dem Gesichtspunkt der Realisierbarkeit und der Auswirkungen z.B. auf Erwerbstätigkeit der Eltern und Bildungsniveau der Kinder. Wichtigstes Ziel wird uns dabei weiter das Wohl des Kindes sein“, so Kössler.



