Gemeinsam zum Wohle der Student/innen
Die Anliegen der Hochschüler/innen waren Thema eines Treffens zwischen der Jungen Generation in der SVP (JG) und Vertretern der Südtiroler HochschülerInnenschaft (SH). Dabei diskutierten JG und SH über die die Zweisprachigkeitsprüfung, die Anerkennung der Studientitel und das Abo Plus.
In einer Aussprache diskutierten die Vertreter/innen der Jungen Generation und der Südtiroler HochschülerInnenschaft über wichtige Anliegen und offene Fragen junger Studenten im Bezug auf die Zweisprachigkeitsprüfung, die Studientitelanerkennung und das Abo Plus. Dabei vereinbarten die beiden Jugendorganisationen, in Zukunft noch enger zum Wohle der Studentinnen und Studenten zusammenzuarbeiten.
Zentrales Thema war die aktuelle Diskussion um die Anerkennung der Zweisprachigkeit, die seit Dienstag neu geregelt ist. JG und sh.asus freuten sich darüber, dass das Zweisprachigkeitsdiplom nun auch über Sprachzertifikate erlangt werden kann. Die Junge Generation regte bei dem Treffen an, dass die Kriterien bei der Vergabe der Sprachdiplome und die Anerkennung der Uni-Abschlüsse genauestens festgelegt werden müssen. „Grenzfälle bei der Anerkennung des Zweisprachigkeitsnachweises sollten genauer unter die Lupe genommen werden, da oft noch große Unklarheit herrscht“, so Landesjugendreferent Manuel Raffin und seine Stellvertreterin Tanja Rainer, sowie Verena Frei, Martin Fink und Matthias Mayr von der sh.asus.
Ein weiterer Diskussionspunkt des Treffens war das ABO+. Sh.asus und JG betonten, dass dieses Abo von jungen Menschen gerne genutzt werde. „Leider gilt es aber nicht mehr für EC-Züge“, so die beiden Jugendorganisationen, die sich dafür aussprachen, das Abo auf EC-Züge auszudehnen, auch wenn dabei mehr berechnet werden müsse als bei den regionalen Zügen.
Die Vertreter/innen der JG und der sh.asus regten zudem an, dass die Studientitelanerkennung zwischen Rom und Österreich schneller und konsequenter voran gehen sollte. Die JG wird dieses Thema bei einem geplanten Treffen mit den SVP-Mandataren in Rom ansprechen. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Anhebung der Einkommensgrenze von 2.800 Euro auf 5.000 Euro für zu Lasten lebende Jugendliche zur Sprache kommen. Für die Steuer gilt eine niedrigere Schwelle als für Stipendien, die beiden Einkommensgrenzen sollten nach oben angeglichen werden.
Die sh.asus informierte über das Proporzsystem bei der Vergabe der Leistungsstipendien, das auf ihre Initiative hin eingeführt wurde. „Die JG begrüßt das Proporzsystem bei der Vergabe von Leistungsstipendien, denn dadurch ist die Vergabe transparenter und gerechter“, unterstrichen Raffin und Rainer bei der Aussprache. „So haben die Studenten aller Studienrichtungen die Chance, ein Leistungsstipendium zu erhalten.“



