Pädagogische Beraterzentren brauchen mehr Personal
Vor kurzem traf sich die SVP – Landtagsabgeordnete Veronika Stirner mit Vertretern der Pädagogischen Beratungszentren Südtirols, der Inspektorin für Integration Heidi Ottilia Niederstätter und Rudolph Meraner, Direktor des pädagogischen Instituts.
Die pädagogischen Beratungszentren in Bozen, Meran, Bruneck, Brixen und Schlanders sind Ansprechpartner für LehrerInnen, KindergärtnerInnen, MitarbeiterInnen für Integration, SchülerInnen, Eltern und Führungskräfte in Schulen und Kindergärten.
In einem Beschlussantrag hatte Stirner die Landesregierung dazu aufgefordert, die Dienstleistungen der pädagogischen Beratungszentren zu überprüfen um herauszufinden, ob die Beratungszentren ihrer Aufgabe einer niederschwelligen Beratungsstelle nachkommen. Das Treffen mit den PBZ sollte nunmehr dazu dienen, diese Fragen zu klären.
Die Vertreter der Beratungszentren waren sich darin einig, dass sie personell völlig unterbesetzt seien und, dass es deshalb schwierig sei in den relativ großen Bezirken allen Anfragen gerecht zu werden. Die vielfältigen Aufgabenbereiche ließen leider keine intensive Beratung und Information zu. Gerade Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten kämen da oft zu kurz.
Auch sind die PBZ sowohl bei Lehrern, als auch bei Eltern immer noch zu wenig bekannt.
„Es liegt wiederum an den Schulführungskräften, die Lehrerschaft im eigenen Schulsprengel auf die PBZ und deren Beratungsaufgabe bei erzieherischen, schulischen und integrationsspezifischen Fragen aufmerksam zu machen.
Lehrer müssen den Mut haben, bei schwierigen Lehr – und Lernsituationen Hilfe und Rat zu suchen. An allen Schulen braucht es einen Koordinator/in, welcher als Bindeglied zwischen Lehrern einerseits und Eltern bzw. behandelnden Diensten andererseits dient!“, betont Veronika Stirner.
Inspektorin Niederstätter will mit den pädagogischen Beratungszentren und dem Pädagogischen Institut in Zukunft noch stärker an der Fortbildung der Lehrer im Bereich Integration arbeiten.
Auf Initiative von Veronika Stirner sind gemeinsame Fortbildungsmodule für Lehrkräfte und dem Personal des Gesundheitswesens geplant.



