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Kompromiss suchen
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23.07.10 - Toponomastik
„Regierung muss Verantwortung für Eskalation übernehmen“

SVP-Obmann Richard Theiner kritisiert die Vorgehensweise der italienischen Regierung nach dem gescheiterten Abkommen zur Wegbeschilderung. „Die Regierung macht es sich leicht und spricht ein Diktat von oben aus, anstatt weiter das Gespräch zu suchen, um gemeinsam zu einem Kompromiss zu gelangen“, so Theiner.

Am heutigen Donnerstagvormittag hat der italienische Ministerrat beschlossen, der Landesregierung eine Aufforderung im Sinne des Artikels 120 der Verfassung zu schicken, worin der Landeshauptmann aufgefordert wird sämtliche 36.000 einsprachige Schilder durch zweisprachige zu ersetzen. „Es soll in dieser Frage nicht darum gehen, einer Minderheit etwas aufzuzwingen, sondern eine nachvollziehbare und einvernehmliche Lösung zu finden, die den historischen Tatsachen genauso wie dem Willen der Bevölkerung gerecht wird“, so SVP-Obmann Theiner.

Die Südtiroler Volkspartei habe einen ausgewogenen Kompromiss angeboten, der für die Regierung akzeptabel sein müsste. „Auch die Regierung sollte um einen Kompromiss bemüht sein anstatt eine Eskalation der Situation in Kauf zu nehmen und zwar zum Schaden aller in Südtirol lebenden Sprachgruppen“, so Theiner.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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