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Martha Stocker
Martha Stocker
26.07.10 - SVP-Frauenbewegung
SVP-Frauen gegen Atomenergie

Die Landesfrauenleitung hat sich in ihrer letzten Sitzung mit den aktuellen Initiativen zur Atomenergie auseinandergesetzt. Die Frauen unterstützen beide aktuellen Referenden: einerseits sagen sie Nein zu Atomenergie und befürworten damit das Referendum von Italia dei Valori, mit welchem das Gesetz 99/2009 in seinen die Atomenergie betreffenden Abschnitten außer Kraft gesetzt werden soll. 
Laut Informationen sollen für dieses Referendum die nötigen 500.000 Unterschriften erreicht worden sein und nach Überprüfung der Unterschriften müsste ein Termin für das Referendum festgelegt werden. Abgesehen davon, dass die SVP-Frauen sich grundsätzlich gegen die Atomenergie ausdrücken, sprechen sie auch klar gegen die im Gesetz erfolgte Abwertung der Regionen aus: für die Standorte der Atomkraftwerke braucht es laut Gesetz nämlich die Zustimmung der Regionen. Sollte diese aber nicht erfolgen, so sieht das Gesetz vor, dass die Region ganz einfach mit einem Beschluss der Regierung übergangen werden kann. Ein solches Gesetz könne ein autonomes Land auch aus diesen Gründen niemals akzeptieren, so Landesfrauenreferentin Martha Stocker.
Die SVP-Frauen befürworten auch die zweite Initiative, mit welcher Alfiero Grandi (PD) ähnlich einem Volksbegehren ein Gesetz zur Förderung der regenerativen Energien zur Behandlung ins Parlament bringen will. Mit diesem Gesetz würde einerseits der Verzicht auf Nuklearenergie festgeschrieben und andererseits eine Konzentration auf die erneuerbare Energie erreicht. Damit wäre dieses Gesetz als Trendwende und als Absicherung der alternativen Energien zu sehen: würde nämlich in die Atomkraft investiert, so bleibe kein Geld für eine Weiterentwicklung der Alternativenergien mehr investiert, so Stocker.
Um das Thema umfassend zu diskutieren sei zu der gesamten Thematik eine Tagung mit entsprechenden Fachleuten geplant, erklärt Stocker weiter.

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