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Manuel Raffin
Manuel Raffin
29.07.10 - Junge Generation in der SVP
Regierung will mit absurden Strafen von eigener Unfähigkeit ablenken

Nach einer zweijährigen Diskussion über die Straßenverkehrsordnung wurde am gestrigen Mittwoch, kurz vor der großen Reisewelle in Italien, das neue Gesetz im Senat verabschiedet. „Es ist sinnvoller, in Prävention und Verkehrssicherheit zu investieren, als einen neuen und strengeren Straßenkodex einzuführen“, betonen Landesjungendreferent Manuel Raffin und seine Stellvertreter Tanja Rainer, Stefan Franceschini und Sebastian Überbacher. 
Der neue Kodex führe zudem zu einer finanziellen Mehrbelastung der Bürger/innen und zu mehr Bürokratie. „Es zeigt sich, dass Südtirol, wie in so vielen Bereichen, wieder einmal mehr die Vorreiterrolle in Italien einnimmt, denn Verkehrserziehung ist in den Pflichtschulen ein fixer Bestandteil der Lehrpläne“, so Raffin.
„Die neue Sonderfahrgenehmigung, die bereits im Alter von 17 Jahren erworben werden kann, ist einer der wenigen positiven Punkte in der neuen Straßenverordnung. Die jungen Erwachsenen können somit Erfahrung sammeln und wie heißt es so schön, Übung macht den Meister“, unterstreicht die JG-Führung.
„Vor allem die hohen Geldstrafen sind absurd. Damit werden die Bestraften in den finanziellen Ruin getrieben. Das hat mit Sicherheit im Straßenverkehr gar nichts mehr zu tun, schon eher mit dem Loch im Staatshaushalt“, so die JG abschließend.

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