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Gemeinsam für das Sarntal
Gemeinsam für das Sarntal
05.08.10 - Sommergespräch im Sarntal
Bezirksobmann Perathoner zu Gast bei der SVP-Sarntal

Neulich trafen die Sarner SVP-Ortsgruppen unter der Leitung von Koordinierungsobmann Andreas Hofer und Bürgermeister Franz Locher mit dem Bezirksobmann Christoph Perathoner zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen neben dem Weiterbau an der Sarner-Straße, die Energiepolitik und die Gemeindefinanzierung.
Ein zentraler Diskussionspunkt der politischen Aussprache war die Zusicherung der Finanzierung für das 2. Baulos der Sarner-Straße. Hier arbeite man mit Landesrat Florian Mussner sehr gut zusammen, erklärt Andreas Hofer, „dennoch unterstreichen wir Sarner, dass dies eine unserer zentralen politischen Forderungen ist, für deren schnelle Verwirklichung wir eintreten“.
Thema war dann auch die Energiepolitik. Hier ist die Sarner SVP der Ansicht, dass der Anteil der SEL-Aktien für die Gemeinden erhöht werden solle und im Gegenzug auf den Verkauf der Volksaktien verzichtet werden könne. Die Gemeinde würde nämlich die Einkünfte aus dem Energiegeschäft für die Gesamtbevölkerung einsetzen, während sicher nicht jeder Südtirol das Geld hat SEL-Aktien zu erwerben und bei Volksaktien nur eine kleinere Gruppe nicht aber die Gesamtbevölkerung in den Genuss kommen würde. Bezirksobmann Perathoner unterstrich, dass die Errungenschaften im Energiebereich Meilensteine der Südtiroler Autonomiepolitik darstellen und dass es für die SVP auch klar sei, dass die positiven Auswirkungen allen Südtirolerinnen und Südtirolern zu Teil werden müssen. Bürgermeister Locher regte auch an, den neuen Vorschlag zur Gemeindefinanzierung nochmals zu überdenken, um einen besseren Ausgleich zu erwirken.
Gemeindereferent Josef Günther Mair vertrat die Ansicht, dass es Förderprojekte brauche, um die Abwanderung der Kaufleute aus den Dörfern und Fraktionen zu verhindern. Zudem wies Mair auf die Wichtigkeit der Erhaltung der alpinen Berglandschaft hin, für die sich die Gemeinde Sarntal beim laufenden EU-Leader-Projekt für eine 3. Periode bewerben müsse. Dafür ersuchte er um Unterstützung.
Schließlich wurde auch das Thema der Mandatare thematisiert, die überhaupt nicht oder nur widerwillig und verspätet, ihrer schriftlich eingegangenen Verpflichtung zur Zahlung der Solidaritätsabgabe an die Südtiroler Volkspartei nachkommen. In dieser Frage sprachen sich alle für die Beibehaltung des Beschlusses der Ortsobleutekonferenz in Nals und des Parteiausschussbeschlusses aus, wonach säumige Mandatare nicht für die SVP bei Wahlen antreten dürfen. Der Bezirksobmann wurde aufgefordert, in dieser Sache eine klare und konsequente Linie zu vertreten.



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