Fristen zur Regularisierung von illegal beschäftigten Hausangestellten und Pflegehilfen wieder öffnen
Der Südtiroler Senator hat eine entsprechende parlamentarische Anfrage an die Regierung gerichtet, die parteiübergreifend von weiteren vierzehn Senatoren mitunterzeichnet wurde
"Die bereits Ende September abgelaufenen Fristen zur rechtlichen Sanierung von illegal beschäftigten Hausangestellten und Pflegehilfen sollen wieder geöffnet werden. Die Regierung soll den vielen Familien, die die Arbeitsverhältnisse ihrer Hausangestellten und Pflegehilfen rechtlich in Ordnung bringen wollen, mehr Zeit geben". Das verlangt der Südtiroler Senator Oskar Peterlini in einer schriftlichen parlamentarischen Anfrage an den Ministerpräsidenten Berlusconi sowie an den Innenminister Maroni. In seiner Anfrage, die parteiübergreifend von weiteren vierzehn Senatoren mitunterzeichnet wurde, verweist Peterlini darauf, dass zur Regualrisierung der illegal beschäftigten Hausangestellten und Pflegehilfen Italienweit insgesamt 300 Tausend Anträge eingereicht wurden. Laut Gesetz konnten die Anträge vom 1. bis zum 30. September 2009 gestellt werden. "Es gibt jedoch viele Familien, die aufgrund der viel zu kurz bemessenen Fristen sowie der fehlenden Informationskampagne der Regierung, den Antrag nicht termingerecht stellen konnten." "In einem Land wo es unzureichend staatliche mobile Pflegedienste gibt und angesichts der Tatsache, dass Italien vor allem in der häuslichen Pflege stark von illegalen Arbeitskräften aus dem Ausland abhängt, soll auch diesen Familien bis Jahresende die Möglichkeit gegeben werden, schwarz beschäftigte Einwanderer in ein geregeltes Arbeitsverhältnis zu überführen."



