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Basis für die nächsten Jahre
Basis für die nächsten Jahre
27.08.10 - SVP ArbeitnehmerInnen
Soziale Kraft in Südtirol stärken

ArbeitnehmerInnen in der SVP wollen Aufschwung nutzen. Tagung auf Sigmundskron.

Bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen konnten die Arbeitnehmer in der SVP das beste Ergebnis seid ihrer Gründung vor 35 Jahren erzielen. Darauf will man aufbauen. Bei einer Tagung auf Schloß Sigmundskron wurde mit den Gemeinde- und Bezirksvorsitzenden der Fahrplan für die nächsten Jahre festgelegt . Die Basisarbeit soll weiter ausgebaut, in den Partei- und politischen Entscheidungsgremien die Stimme der Arbeitnehmer verstärkt werden. Die anstehenden Wahlen in den SVP-Bezirken und auf Staatsebene werden die erste Bewährungsprobe dafür sein.

Nach den Verlusten bei den vergangenen Landtagswahlen hat sich zunehmend die Überzeugung gefestigt, dass es die Arbeitnehmer als wichtige soziale Kraft in der Südtirol braucht. Die intensive Vorbereitung der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen stärkte die Basis und die Bewegung insgesamt. Das Ergebnis der Wahl zeigt, dass die ArbeitnehmerInnen für viele SüdtirolerInnen eine gültige Alternative zum Wirtschaftsflügel innerhalb der Volkspartei und zu den Oppositionsparteien darstellt.

Diesen Aufschwung wollen die ArbeitnehmerInnen in der SVP nun nutzen. Die vertieften und neu aufgebauten Kontakte in der Basis sollen gefestigt, neue Gemeinde- und Bezirkssozialausschüsse ins Leben gerufen werden. Als sozialer Flügel der Sammelpartei SVP sind die ArbeitnehmerInnen um den Ausgleich der Interessen zum Wohle der Bevölkerung bemüht, treten aber auch deutlich für die Belange der benachteiligten Schichten ein. Durch den Einsatz der Sozialausschüsse vor Ort werden lokale Projekte vorangetrieben, konkrete Anliegen der BürgerInnen aufs Tapet gebracht sowie Netzwerkpflege mit anderen Organisationen bzw. Vereinen betrieben.

Geplant ist eine weitere Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Sozialverbänden und Gewerkschaften sowie der Aufbau eines regelmäßigen Austauschs mit Wirtschaftsverbänden im Sinne einer gelebten Sozialpartnerschaft.

Besonderes Augenmerk wollen die ArbeitnehmerInnen in der SVP nach dem Gemeinderatswahlkampf nunmehr der Ausarbeitung eines Grundsatzprogramms widmen, welches bereits von einer eigenen Arbeitsgruppe um Wolfgang Stein und Erich Achmüller in Angriff genommen wurde. Während der Sommermonate fanden dazu mehrere Treffen mit KollegenInnen aus der Schweiz, Bayern und Österreich statt. Der Programmentwurf soll auf allen Entscheidungsebenen diskutiert werden. Eng verbunden mit diesem Prozess ist auch die seit langem virulente Namensdiskussion. Ziel muss es sein, dass sich auch Nicht-ArbeitnehmerInnen mit ähnlichen Anliegen und Problemen im Namen der Bewegung erkennen und zugehörig fühlen können. Im Verlauf der Tagung auf Schloß Sigmundskron wurden konkrete Schritte zum Umsetzung der erarbeiteten Ziele eingeleitet.

In der anschließenden Diskussion kamen aktuelle Themen zur Sprache, wie die anstehenden Bezirks- und Parteiausschußwahlen der SVP und die Parlamentswahlen. Parteiobmann Richard Theiner hob dabei die Wichtigkeit einer angemessenen Vertretung der ArbeitnehmerInnen für die Volkspartei und die politische Arbeit in Südtirol hervor. Auch der Vorsitzende der Arbeitnehmer in der SVP, Christoph Gufler, unterstrich die Notwendigkeit, dass soziale Belange in Rom von der Basis aus vertreten werden können. Landesrätin Sabina Kasslatter Mur erläuterte aus aktuellem Anlass die Eckpunkte der Oberschulreform.
2012 - Südtiroler Volkspartei
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