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Martha Stocker
Martha Stocker
30.08.10 - Familie und Jugend
Martha Stocker unterstützt JG: Investition in die Zukunft

Regionalassessorin unterstützt die Junge Generation in ihrer Forderung, dass die Jugend und junge Familien unterstützt werden müssen. Aktueller Anlass ist die vom Direktor des IWF im Rahmen des Forum Alpach Leslie Lipschitz getätigte Aussage, dass die demografische Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten deutlich höhere Kosten bescheren wird als die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert werde. Insbesondere vor der „alternden“ Gesellschaft warnt der Experte. „Wir müssen in die Familien investieren und dabei vor allem einen besonderen Fokus auf die Kinder legen“, ist Stocker überzeugt. Dazu gehören Ausbildung und Betreuung, die qualitativ hochwertig und gleichzeitig im Sinne der Wahrung der Chancengerechtigkeit so kostengünstig wie möglich sein müssen. Was die Rentenabsicherung anbelangt: Die Autonome Region Trentino-Südtirol ist Vorreiterin in Sachen Zusatzrente.

„Die Frage nach einer angemessenen Rentenabsicherung haben wir uns bereits vor geraumer Zeit gestellt, als abzusehen war, dass der Generationenvertrag kippt und in der staatlichen Rente das Umlage- mit einem Kapitaldeckungssystem ausgetauscht wird: nur mehr die eingezahlten Beiträge werden als Rente ausbezahlt“, so Stocker. Vor rund 12 Jahren wurde das regionale Zusatzrentenprojekt Pensplan ins Leben gerufen. Seine Aufgabe ist es, die Bevölkerung zu informieren, ihr die Einschnitte bewusst zu machen und sie im Aufbau einer Zusatzrente zu unterstützen – auch finanziell. Besonders wichtig ist dabei auch die Unterstützungsmaßnahme vonseiten der Region, dass in Zeiten von Krisensituationen die Fortsetzung der Einzahlungen vonseiten der öffentlichen Hand in den Zusatzrentenfonds übernommen wird.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt in den Augen der Regionalassessorin auch die Kombination von Renten- und Bausparen: „Hier hat Pensplan ein Projekt erarbeitet, welches wir gemeinsam versuchen müssen umzusetzen“.

Die Regionalassessorin zählt hier auch auf die aktive Mitarbeit der Jungen Generation, gerade junge Menschen für die Wichtigkeit des Rentensparens zu sensibilisieren und ebenso auch junge Familien auf die rentenmäßigen Beiträge aufmerksam zu machen, die die Autonome Region für Erziehungs- und Pflegezeiten vergibt, um die Rentenlücken zu schließen. Im Übrigen will Stocker diese rentenabsichernden Maßnahmen noch weiter ausbauen.
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