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Unterstützung für Familien
Unterstützung für Familien
30.08.10 - Junge Generation
JG fordert mehr Unterstützung für die Jugend und für junge Familien

Demographische Entwicklung besorgniserregend für die Jugend. Politik muss sich mehr um dieses wichtige Thema kümmern und Antworten geben!

Derzeit findet in Alpbach das Europäische Forum mit internationalen hochkarätigen Gästen statt. Unter anderem referierte der Direktor des Internationalen Währungsfonds Leslie Lipschitz, der behauptete, dass die demographische Entwicklung den europäischen Staaten in den nächsten Jahrzehnten deutlich höhere Kosten bescheren werde als die Wirtschaftskrise.

Auch die Junge Generation in der SVP hat sich schon öfters zu diesem sehr bedeutenden Thema geäußert. Das Verhältnis zwischen den Erwerbstätigen und Rentnern wird sich in naher Zukunft dramatisch verschieben.

„Das ist eines der größten Probleme, die wir in den nächsten Jahren haben werden. Die Überalterung der Gesellschaft lässt die Last auf die heutige Jugend, die Kinder und Enkelkinder immer gravierender anwachsen. Die Politik ist hier gefordert, Antworten auf dieses Problem zu finden“ so der Landesjugendreferent Manuel Raffin, und seine Stellvertreter Tanja Rainer, Stefan Franceschini und Sebastian Überbacher.

Laut der Jungen Generation in der SVP muss auch die Frage aufgeworfen werden, ob die Jugend in den nächsten Jahrzehnten überhaupt noch eine Pension erhalten wird. „Hier muss sich die Politik stärker mit dieser Frage auseinandersetzen“, so Raffin.

In Südtirol beträgt die Geburtenrate im Jahre 2009 laut ASTAT 1,55 Kinder pro Frau mit einem Rückgang von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um die heutigen Einwohnerzahlen beizubehalten bräuchte es aber eine Fertilitätsrate von 2,1 und deshalb spricht man in einige Staaten schon von einer Zweites-Kind-Politik.

„Wir fordern, dass die jungen Familien stärker unterstützt werden. Die ganztägige Kinderbetreuung muss ausgebaut und zu niederen Preisen schon sehr früh angeboten werden. Wir werden uns vor allem um unsere traditionellen Themen Junges Wohnen und Generationsgerechtigkeit weiter einsetzen. Denn die demografische Entwicklung ist für uns ein sehr wichtiges Thema, wenn es in Zukunft noch genügend Südtiroler in Südtirol geben soll“, so die JG-Führung abschließend.


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