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Otto von Dellemann
Otto von Dellemann
08.09.10 - Senioren bei Sommerakademie
Senioren – aktives Leben mit starken Werten

Mit ihrer ersten „Europäischen Sommerakademie für Führungskräfte“ Ende August hat die Europäische Seniorenunion (ESU) einen neuen Weg beschritten und – ins Schwarze getroffen! Nicht weniger als 20 Nationen nahmen an diesem Treffen teil, Südtirol war durch den Vorsitzenden der SVP-Seniorenbewegung Otto von Dellemann und seiner Stellvertreterin Christine von Sefenelli vertreten.

„Vom aktiven Leben mit starken Werten berichteten die Vertreter der Länder, wobei unterschiedliche Erkenntnisse zutage kamen. Die Hälfte der Teilnehmer kam aus den Ländern hinter dem früheren „Eisernen Vorhang“, in denen die Bedingungen für die politische Seniorenarbeit ganz andere sind“, so die Führungsspitze der Seniorenbewegung in der SVP. Der Aufbau von Seniorenorganisationen war und ist in manchen Ländern mit Schwierigkeiten verbunden. Ein weiteres Problem stellt das Fehlen der Sechzigjährigen dar, die sich mit ihren Erfahrungen einbringen und Verantwortung übernehmen.

„Im Vergleich zu anderen Staaten können sich Südtirols Senioren glücklich schätzen. Durch das Einführen des Abo 60+ wird die Mobilität im Alter gefördert und die Pflegesicherung sichert ein Altern in Würde, um nur zwei wichtige Punkte zu nennen“ – berichtete mit berechtigtem Stolz der Vorsitzende Otto von Dellemann. Zudem erfreuen sich die Seniorenclubs nach wie vor größter Beliebtheit und die Nachbarschaftshilfe sei ein sehr gutes Instrument, um der Vereinsamung der älteren Menschen entgegenzuwirken.

Von Dellemann wollte aber nicht alles schönreden, denn eine steigende Altersarmut sei auch in Südtirol zu verzeichnen. „Bei unserer heurigen Landesseniorenversammlung forderten wir deswegen eine Erhöhung der Mindestrenten auf monatliche 750 Euro. Wir sind dies unseren Senioren schuldig; sind sie doch die Generation, die zum wesentlichen Aufbau des Heimatlandes Südtirol beigetragen hat.“

Gründung eines Europäischen Seniorenrates 

Diese neue Plattform auf Europäischer Ebene wolle vor allem zukunftsweisende Politik betreiben. Man wolle deswegen einen „Europäischen Seniorenrat“ ins Leben zu rufen. Die Diskussion dazu wird beim nächsten Treffen im November beim Bad Honnefer Kongress geführt.
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