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Treffen geplant
Treffen geplant
09.09.10 - Nachtleben
Aktion - Rettet das Nachtleben

JG Vertreter sprechen bei Landeshauptmann Luis Durnwalder vor

In den vergangenen Wochen haben sich Jugendliche zusammengeschlossen, um sich für bessere Rahmenbedingungen im Nachtleben einzusetzen. Die Jugendlichen selbst arbeiten seitdem an einem Konzept, welches neue Spielregeln vorsieht und ein besseres Miteinander für Ausgehfreudige und Anwohner ermöglichen soll. Die Aktionsgruppe „Rettet das Nachtleben“ (www.nachtleben.bz) von Moritz Gruber, Viktor Franz und Arno Parmeggiani kann bereits nach so kurzer Zeit auf die starke Rückendeckung vieler tausender Jugendlicher aus dem ganzen Land zählen. 

Unterstützt wird die Initiative auch von Landesjugendreferent Manuel Raffin und dem Pusterer Bezirksjugendreferent Martin Ausserdorfer. Sie haben bereits mehrere Gespräche mit der Aktionsgruppe geführt und die wichtigsten Anliegen Landeshauptmann Luis Durnwalder übermittelt. Dieser hat begrüßt, dass sich die Jugendlichen organisieren und für ihre Interessen einsetzen. Um konkrete Verbesserungen herbeizuführen und die Situation in den einzelnen Städten genauestens zu durchleuchten wird deshalb in Kürze ein Zusammentreffen mit der Aktionsgruppe stattfinden. 

In diesem Zusammenhang spricht Manuel Raffin von einem Recht auf Freizeitmöglichkeit und ein entsprechendes Nachtleben für Jugendliche. Die überstrengen Verkehrsstrafen vom Staat hätten schon das Ihrige dazu beigetragen, dass die Jugend immer mehr kontrolliert und eingeschränkt wird. Martin Ausserdorfer sieht in einem Regelwerk für das Nachtleben die große Chance, Jugendliche aktiv in die Verantwortung mit einzubeziehen. Dabei wird man einerseits mit Sicherheit von längeren Öffnungszeiten sprechen, andererseits sollen die Jugendlichen dabei aber auch selbst begreifen, dass Alkoholexzesse und Vandalismus zur Gänze zu verurteilen sind. 

Die Aktionsgruppe und die JGler sind sich bereits jetzt darüber einig, dass die Jugendlichen nicht nur Fordern dürfen, sondern auch Eingeständnisse machen werden müssen. Das gemeinsame Ziel sind verbesserte Spielregeln für ein attraktives Nachtleben in Südtirol!
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