VOLLTEXTSUCHE
QUICKNAVIGATION
 

PRESSEMITTEILUNGEN
04.03.2008
SVP-Landesumweltausschuss fordert Lärmsanierung
Lärmschutz : Priorität entlang der Brennerbahnlinie

Der Lärmschutz für die Bevölkerung entlang der Brenner-Eisenbahnlinie hat höchste Priorität. Dabei müssen alle möglichen Maßnahmen zur Lärmsanierung ergriffen werden: Sanierung des bestehenden Schienennetzes, Fahrzeugumrüstung, Rollmaterial- und Infrastruktursanierung. Dies fordert der Landesumweltausschuss (Lua) in der Südtiroler Volkspartei (SVP), der sich mit dem Thema Lärmbelastung auseinandergesetzt hat. „Wir sollten uns die Schweiz zum Vorbild nehmen und mit ihr enger zusammenarbeiten; außerdem müssen wir in Rom und in Brüssel vermehrt aktiv werden, denn das Ganze hat eine europäische Dimension“, fordert der Vorsitzende des Landesumweltausschusses, Gerhard Gruber. Ziel müsse es sein, auch in Südtirol einen möglichst wirkungsvollen Lärmschutz vor allem entlang der stark belasteten Streckenabschnitte der Brennerbahnlinie zu erreichen.

Was in der Schweiz bereits zum Alltag zählt, sollte auch für Südtirol bald Wirklichkeit werden: Sanierung des bestehenden Schienennetzes, Fahrzeugumrüstung, Rollmaterial- sowie Infrastruktursanierung, die Entwicklung eines lärmarmen Güterwagen-Drehgestells und - als „ultimo ratio“ – der Einbau von Schallschutzfenstern. Mit diesen Maßnahmen wurde mit Erfolg eine spürbare Lärmreduktion für einen Grossteil der Anwohner erreicht.

In der Schweiz herrschen ähnliche Gegebenheiten wie in Südtirol: Verkehrs- und Siedlungsdichte, topografische Gegebenheiten, Anforderungen des Landschaftsschutzes usw. „Daran sollten wir uns in Südtirol ein Beispiel nehmen“, fordert der Vorsitzende der Landesumweltausschusses Gerhard Gruber. Südtirol müsse diesbezüglich alle Hebel in Bewegung setzen, sowohl im Rahmen der Verhandlungen mit der Eisenbahnverwaltung als auch mit der neuen, zukünftigen Regierung in Rom.

Anzugehen sei laut Gruber auch der grenzüberschreitende Eisenbahngüterverkehr, der übrigens auch in der Schweiz Probleme schaffe, da die EU-Länder aus Kostengründen nicht auf leiseres Rollmaterial umrüsten. In Europa verkehren rund 600.000 Güterwagen, die eine Lärmsanierung dringend nötig hätten. Der schweizerische Nationalrat hat deshalb den Bundesrat bereits beauftragt, bei den zuständigen Organen der EU die nötigen Schritte zu unternehmen, damit das Rollmaterial - insbesondere die Güterwagen aus EU-Ländern, welche die Nachbarländer durchqueren - einer Lärmsanierung unterzogen wird. Um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen, plant der Landesumweltausschuss demnächst eine gemeinsame Sitzung mit dem Europaparlamentarier Michl Ebner. „Man muss etwas tun, denn wegen dieser unkontrollierten Durchfahrt solcher Güterwagen müssen viele Bürger/-innen unseres Landes unter den schädlichen Auswirkungen leiden“, so Gruber.
PRESSEMITTEILUNGEN MÄRZ 2008
31.03.2008
31.03.2008
28.03.2008
28.03.2008
27.03.2008
26.03.2008
21.03.2008
20.03.2008
19.03.2008
19.03.2008
19.03.2008
19.03.2008
18.03.2008
18.03.2008
18.03.2008
18.03.2008
17.03.2008
15.03.2008
14.03.2008
14.03.2008
14.03.2008
13.03.2008
13.03.2008
13.03.2008
12.03.2008
12.03.2008
11.03.2008
11.03.2008
11.03.2008
10.03.2008
10.03.2008
10.03.2008
07.03.2008
06.03.2008
05.03.2008
04.03.2008
03.03.2008
01.03.2008
 
Home   Kontakt   Impressum   
© 2003 - Südtiroler Volkspartei
 
© teamBLAU