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PRESSEMITTEILUNGEN
13.03.2008
SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle: "Veltroni äußert sich positiv über Südtirol-Autonomie"
SVP-Obmann trifft PD-Chef Walter Veltroni

SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle hat dem Spitzenkandidaten des Partito Democratico, Walter Veltroni, gestern Abend bei einem Treffen im Hotel "Laurin" in Bozen die wesentlichen Punkte des SVP-Programms sowie die zentralen Anliegen der Südtiroler Volkspartei für die nächste Legislaturperiode in Rom erläutert. Gesprächsthema der beiden Parteichefs war auch das lokale Abkommen im Interesse und zum Schutz der Autonomie für den Senatswahlkreis Bozen-Unterland.

"Walter Veltronis Einladung zum Gespräch habe ich gerne angenommen, und ich empfinde diese Geste als eine Aufmerksamkeit gegenüber der Südtiroler Volkspartei und somit der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit. Ich habe bei dieser Gelegenheit Walter Veltroni die Eckpunkte des SVP-Programms für die nächste Legislaturperiode kurz vorgestellt, vor allem aber habe ich auch darauf verwiesen, dass wir den Föderalismus prinzipiell gutheißen, dieser jedoch auf keinen Fall unsere Sonderautonomie in Frage stellen kann und darf. Unsere Autonomie fußt auf dem Pariser Vertrag und ist international verankert", sagte Pichler Rolle nach dem Gespräch. Veltroni zeigte sich in diesem Zusammenhang positiv und aufgeschlossen gegenüber der Südtirol-Autonomie.

Veltroni habe aufmerksam und interessiert zugehört, so der SVP-Obmann, und er habe Veltroni auch auszugsweise das SVP-Programm für die nächste Legislaturperiode überreicht. Elmar Pichler Rolle übergab Veltroni zudem als kleines Präsent die italienische Ausgabe des Buches über die Südtirol-Geschichte von SVP-Frauenreferentin Martha Stocker: "Das ist ideal, um einen Überblick zu gewinnen und um die politische Lage in Südtirol gut einzuschätzen." 

"Veltroni hat klare Vorstellungen und geht, wie mir scheint, einen mutigen Weg. Es gibt Punkte, in denen es Übereinstimmung gibt, und andere, wo dies nicht der Fall ist", so Pichler Rolle. Er habe dem PD-Chef zudem auch die Vorstellungen der SVP für das neue Wahlrecht erklärt: "Einer Minderheit darf nie eine Sperrklausel aufgedrückt werden, zudem sind wir für die Wiedereinführung der Vorzugsstimmen."

Zum zweiten Teil des Gespräches gesellten sich auch Senatskandidat Oskar Peterlini (Bozen) und eine lokale Delegation des PD dazu. Pichler Rolle: "Die lokale Zusammenarbeit im Interesse der Autonomie soll und kann dazu beitragen, dass Senatoren nach Rom gewählt werden, die zur Autonomie stehen, und es wird verhindert, dass Kräfte die Oberhand gewinnen, die dieser Autonomie entweder ablehnend oder kritisch gegenüberstehen. Diese lokale Absprache gereiche beiden Parteien, vor allem aber der Autonomie zum Vorteil. Veltroni habe die Eigenständigkeit der SVP voll akzeptiert und ebenso die lokale Absprache begrüßt.
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