L-Abg. Seppl Lamprecht: „Traktoren müssen keinen Umweg über Algund nehmen“
Verkehrssicherheit oberste Priorität / Entlastung für Plars und Algund /
Lamprecht erzielt bei Aussprache mit LH Durnwalder und LR Mussner eine optimale Lösung für Landwirte, die mit ihren Traktoren das Straßenstück Forst – Töll benutzen müssen
Seit kurzem ist der neue Tunnel, der das bisherige Straßenstück Forst – Töll ersetzt, in Betrieb. Schon während der Bauphase wurde bekannt, dass der Tunnel nicht von Traktoren befahren werden darf. Ein großes Problem für die zahlreichen Landwirte des Meraner Talkessels, die Obstwiesen oberhalb der Töll bewirtschaften, erklärt Bauernvertreter Seppl Lamprecht: „Rund 85 ha Obstwiesen oberhalb der Töll werden von Landwirten aus dem Meraner Talkessel aus bewirtschaftet. Es gibt zahlreiche Landwirte aus Algund, Tscherms, Marling, Meran und Lana, die Obstwiesen in Töll, Partschins, Rabland und Naturns besitzen. Seit Eröffnung des neuen Straßenabschnittes Forst – Töll gilt ein Fahrverbot für Traktoren. Sie hätten bis zum jetzigen Zeitpunkt den Tunnel nicht benutzen dürfen und somit einen weiten Umweg über Plars und Algund nehmen müssen“, erklärt der Marlinger Bauernvertreter Seppl Lamprecht.
Bei der feierlichen Einweihung ergriff Seppl Lamprecht deshalb die Gelegenheit um mit LH Durnwalder und LR Mussner über dieses Problem zu sprechen. „Bei einem Fahrverbot durch den Tunnel hätten die Landwirte einen unzumutbaren Umweg nehmen müssen. Unzumutbar deswegen, da die Bauern mit ihren Traktoren zu einer erheblichen Gefährdung der Verkehrssicherheit in Algund beigetragen hätten, da sie direkt an der Mittelschule vorbei fahren hätten müssen. Als nicht besonders verkehrssicher kann man auch die zweimalige Überquerung der Staatsstraße, einmal bei Töll Richtung Plars und einmal in Algund beim Etschtalerhof, bewerten, die die Umfahrung mit sich gezogen hätte. Auch für die Anrainer der Dörfer Plars und Algund wäre dies keine gute Lösung gewesen – auch für sie hätte dies eine zusätzliche Verkehrsbelastung bedeutet“, führt Lamprecht aus.
Für Landesregierung und Bauernvertreter hätte die Verkehrssicherheit immer oberste Priorität, unterstrich der SVP – Vorsitzende im Regionalrat, und deshalb hätten beide Parteien stark an einer Problemlösung gearbeitet. Vereinbart wurde nun, dass die Bauern nun nicht mehr den Umweg über Algund machen müssen, sondern Richtung Töll auf der bisher benutzten Staatsstraße Forst – Töll fahren und Richtung Meraner Talkessel den neuen Tunnel benutzen können. „Für alle Beteiligten ist dies wohl die beste aller Lösungen: Die Landwirte müssen keine unsinnigen Umweg fahren, der Zeit und auch Geld kostet und die Dörfer sind entlastet“, so Seppl Lamprecht abschließend.