Die gewaltsame Unterdrückung der Freiheitsbestrebungen der Tibeter durch die chinesische Regierung gehöre seit 1949 zum Alltag in Tibet. Darum seien alle Demokraten aufgerufen, die Freiheit der Tibeter mit dem Ziel der Wiederherstellung ihrer Unabhängigkeit zu verteidigen. Dies stellt Regionalratspräsident Franz Pahl in Presseaussendung fest. Die Solidarität solle in politischen Handlungen sichtbar werden. Darum solle das Land Südtirol entgegen seiner tatsächlichen Praxis bei allen Wirtschaftskontakten mit China eindeutig auf die Achtung der Grund- und Freiheitsrechte in Tibet und gegenüber aller Nationalitäten in China drängen. Bedauerlicherweise sei dies bis jetzt nie geschehen.
In einem Beschlussantrag für den Landtag fordert Pahl nun „konkrete und glaubwürdige Schritte“ und bessere finanzielle Hilfe für tibetische Studenten in Südtirol, heißt es abschließend in der Presseaussendung.