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PRESSEMITTEILUNGEN
28.03.2008
Parlamentswahl: SVP stellt Wahlprogramm und Kandidat/innen vor
Ziel: Drei Abgeordnete und Senator/innen –
Luis Durnwalder: „Größter Feind ist die Gleichgültigkeit.“

Die Südtiroler Volkspartei geht mit einem eigenen Südtirol-Programm in die kommenden Parlamentswahlen am 13. und 14. April. Die SVP will, eigenständig wie bisher, die Interessen der Südtirolerinnen und Südtiroler in Rom wahren. „Unser Ziel ist es, erneut drei Kammerabgeordnete und drei Senatoren zu stellen“, sagte Obmann Elmar Pichler Rolle am Freitag bei der Vorstellung der SVP-Marschroute für die Parlamentswahlen 2008.

Das derzeit geltende staatliche Wahlgesetz stellt die SVP vor eine große Herausforderung. Ihre völlig autonome Kandidatur bedingt, dass die SVP bei den kommenden Parlamentswahlen mehr Stimmen als 2006 bekommen muss, um ihre politische Vertretung im selben Ausmaß zu sichern. Demnach ist das erklärte Ziel, das Wahlergebnis von 2006 zu verbessern und wiederum drei SVP-Abgeordnete und drei -Senatoren zu stellen. „Es liegt an Südtirol selbst, für seine politische Vertretung zu sorgen und auf ein bewährtes politisches Programm zu setzen“, betonte der SVP-Obmann bei der Pressekonferenz am SVP-Sitz. „Wir haben uns wieder sehr viel vorgenommen, was auch viel Kleinarbeit bedeutet. Wir werden um jede Stimme kämpfen, damit wir in Rom ein starkes Mandat haben.“ Sowohl Elmar Pichler Rolle als auch Luis Durnwalder appellierten an alle Südtirolerinnen und Südtiroler zur Wahl zu gehen. „Jeder Bürger soll seine Verantwortung wahrnehmen“, sagte Durnwalder. Der größte Feind sei nämlich die Gleichgültigkeit. Wer nicht zur Wahl geht, brauche im Anschluss auch nicht zu schimpfen. 

Für die SVP-Liste für die Abgeordnetenkammer präsentierten sich Listenführer Siegfried Brugger, Karl Zeller und Magdalena Amhof und erklärten, den Ausbau der Südtirol-Autonomie erfolgreich fortsetzen zu wollen. Auf der SVP-Liste für die Abgeordnetenkammer kandidieren weiters: Paola Bioc Gasser, Albert Hochkofler und Maria Messner sowie die beiden Trentiner Devis Tamanini und Mauro Ottobre vom PATT. 

Für den Senat kandidieren auf der SVP-Liste Helga Thaler Ausserhofer (Wahlkreis 6, Brixen), Manfred Pinzger (Senatswahlkreis 5, Meran) und Oskar Peterlini (Wahlkreis 4, Bozen-Unterland). Im Senat könnte die Mehrheit für den einen oder anderen staatlichen Parteienblock wieder hauchdünn sein. “Umso mehr wird man uns in Rom brauchen“, sagte dazu Luis Durnwalder. „Die SVP vertritt die größte sprachliche Minderheit in Italien, verfügt über exzellente Kontakte zum Ausland und hat bisher eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch in Rom mit Kompetenz an ihre Aufgaben herangeht.“

Das Wahlprogramm der Südtiroler Volkspartei für die Parlamentswahlen 2008 umfasst zwölf Punkte.

>> zum Wahlprogramm

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