Sen. Oskar Peterlini: „Einkommen und Rente stärken"
„Beim heutigen Treffen mit den lokalen Gewerkschaftsvertretern, ging es im Wesentlichen darum, direkt aus dem Munde der Sozialpartner zu hören, wo der Schuh besonders drückt, beziehungsweise welche Schwierigkeiten besonders Familien, Rentner und die Arbeiterschaft in dieser extrem heiklen wirtschaftlichen Phase zu bewältigen haben". Mit diesen Worten fasst der Südtiroler Senator Oskar Peterlini die heutige Aussprache mit den lokalen Gewerkschaftsvertretern zusammen, die heute Nachmittag in Bozen am Sitz der Südtiroler Gewerkschaftskammer stattgefunden hat.
„Die Vertreter der lokalen Gewerkschaften haben insbesondere auf den rasanten Kaufkraftverlust, auf die Probleme der Familien, die mit ihrem Gehalt nicht bis zum Monatsende kommen, und auf die generelle Verarmung breiterer Schichten der Bevölkerung hingewiesen". Die laufenden Preissteigerungen in vielen Bereichen und die steigende Inflationsrate sind für die Familien, für die Rentner und für die gesamte Arbeiterschaft unerträglich geworden. Diese Themen müssten an oberster Stelle der Prioritätenliste der nächsten Regierung stehen, betonten die Gewerkschaftvertreter. Die Politik müsse hier unbedingt stärker eingreifen. Senator Peterlini versprach, sich für diese Anliegen weiterhin einzusetzen und sie in seinem politischen Handel einzubinden.
Am Treffen anwesend waren Lorenzo Sola, Alfred Ebner und Fabio Degaudenz vom AGB/CGIL (Allgemeiner Gewerkschaftsbund), Anton Von Hartungen und Carlo Gobetti vom SGB/CISL (Südtiroler Gewerkschaftsbund), Toni Serafini vom SGK/UIL (Südtiroler Gewerkschaftskammer) und Christian Troger vom SGK/UIL (Südtiroler Gewerkschaftskammer).