Sen. Oskar Peterlini: „Rennen zwischen Autonomiefreunde und Nationalisten äußerst knapp"
„Das Rennen bei diesen Parlamentswahlen läuft zwischen der SVP und den Autonomiefreunden einerseits und der nationalen Rechten von Berlusconi und Fini andrerseits", betonte der Südtiroler Senator, Oskar Peterlini. „Dieses Rennen wird äußerst knapp werden, denn die Umfragewerte, die mich vergangene Woche als großen Sieger hinstellten, beziehen sich auf eine Zeit in der Grüne und die extremen Linksparteien noch nicht ihren Gegenkandidaten festgelegt hatten". Dies unterstrich Peterlini, Kandidat der Liste „SVP-Insieme per le Autonomie" für den Senatswahlkreis Bozen-Unterland auf seiner heutigen Pressekonferenz in Bozen. Auch die Zersplitterung der deutschen Stimmen aufgrund der Kandidaturen von Union und Freiheitliche gefährde diesmal ernsthaft die Wahl eines autonomiefreundlichen Südtiroler Senators. "Wir müssen zusammen mit den Autonomiefreunden unsere Kräfte bündeln, um zu verhindern, dass Bozen, das Überetsch und das Unterland in Rom von den Nationalisten und Autonomiefeinden vertreten wird." Der Wahlkreis Bozen-Unterland, der bis 2001 als Hochburg der nationalen Rechten galt, setze sich aus zwei Dritteln italienischsprachiger und einem Drittel deutschsprachiger Bevölkerung zusammen. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Nationalisten unseren Wahlkreis zurückerobern und ein Klima von Neid und Hass schaffen. In seiner Pressekonferenz stellte Peterlini sein Programm für die kommende Legislatur vor. „Ganz oben auf meiner politischen Agenda steht: Stärkung der Kaufkraft der Gehälter und der Renten sowie Familienförderung". Die dafür erforderlichen Mittel – so der Südtiroler Senator weiter – würde man durch eine drastische Reduzierung unnötiger öffentlicher Ausgaben und der Kosten der Politik erhalten. Peterlini: „Unsere Wirtschaft kann nur dann erneut in Schwung gebracht werden, wenn wir durch gezielte Maßnahmen und mutige Reformen, den Konsum wieder ankurbeln."