Obmann Elmar Pichler Rolle: „Das sind ungeheuerliche und inakzeptable Methoden.“
Der SVP-Obmann von Branzoll, Horst Freissinger, ist zum wiederholten Male Ziel von Anschlägen geworden. „Das sind ungeheuerliche und inakzeptable Methoden, die zum Ziel haben, Menschen aus der Politik zu drängen und die Demokratie außer Kraft zu setzen“, sagt Parteiobmann Elmar Pichler Rolle und bekundet im Namen der ganzen Partei seine volle Solidarität mit dem Branzoller Ortsobmann. Die Ordnungskräfte müssten nun alles tun, um den Absender der Morddrohung ausfindig zu machen.
Es war dies der dritte Anschlag auf Horst Freissinger. Nachdem die Reifen an Freissingers Fahrzeug aufgeschlitzt und sein Haus besprüht worden waren, erreichte den SVP-Ortsobmann beim jüngsten Anschlag ein Kuvert mit einer schriftlichen Morddrohung und einer Gewehr- oder Pistolenkugel. Ob die Drohungen in direktem Zusammenhang zur Branzoller Gemeindekrise stehen, kann Freissinger nicht sagen. Tatsache sei, dass die drei Anschläge nach dem 29. Oktober 2007, dem Datum der Einsetzung eines kommissarischen Verwalters in Branzoll, erfolgt sind. Eine persönliche Motivation schließt Freissinger aus, der nun hofft, dass die Urheber der Anschläge von den Ordnungskräften ehestens ausfindig gemacht werden.
„Am 25. Mai stehen in Branzoll Gemeinderatswahlen an“, erklärt Parteiobmann Elmar Pichler Rolle. „Wir können nie und nimmer akzeptieren, dass mit solch Menschen verachtenden Methoden Druck gemacht wird.“