K-Abg. Siegfried Burgger und Karl Zeller: "Neid gegen erfolgreiche Autonomiepolitik"
Die Kammerabgeordneten Brugger und Zeller nehmen Stellung zur Eingabe der Gastwirte aus Venetien bei der EU-Kommission.
Die SVP-Kammerabgeordneten Karl Zeller und Siegfried Brugger verwehren sich gegen die Aussagen des Forza-Italia-Abgeordneten Maurizio Paniz, dass Südtirols Gastwirte zu sehr gefördert würden. Paniz schüre seit Jahren den Neid gegen Südtirols erfolgreiche Autonomiepolitik. „Anstatt Eingaben zu schreiben und zu jammern, hätte sich Forza Italia für die Stärkung der Autonomie Venetiens einsetzen sollen“, so Zeller und Brugger.
Seit Jahren lasse der Forza-Italia-Abgeordnete Maurizio Paniz keine Gelegenheit aus, um gegen Südtirols erfolgreiche Autonomiepolitik zu schüren. Im Parlament habe er immer wieder Brandreden gehalten und sich auch nicht gescheut, Unwahrheiten zu verbreiten, wie zum Beispiel, dass in Südtirol sogar die Geranien auf dem Fensterbrett der Hotels subventioniert würden. Für eine Umsetzung der Verfassungsreform von 2001, die auch für Venetien die Möglichkeit zu mehr Autonomie geboten hätte, habe er hingegen keinen Finger gerührt.
„Wir sehen auch diesem Angriff mit großer Gelassenheit entgegen, da dieser, wie so viele Aktionen, verpuffen wird. Südtirol braucht sich nicht zu verstecken, weil es mehr Kompetenzen und daher auch eine größere Finanzaustattung hat als Venetien. Im Unterschied zu den FI-Parlamentariern aus Venetien kämpft die SVP seit 60 Jahren mit Erfolg um mehr Autonomie. Auch hat Südtirol eine viel größere Sensibilität für die Berggebiete als die Galan-Regierung, die nur in die großen industriellen Zentren investiert. Wir können nichts dafür, wenn Galan und Co. nun vor den Trümmern ihrer verfehlten Politik stehen. Der Grund ist einfach der, dass die Vertreter der gesamtstaatlichen Parteien von Venetien - sobald sie in Rom landen - vergessen, woher sie kommen und im Unterschied zur SVP nicht für ihre Heimat arbeiten“, erklären Karl Zeller und Siegfried Brugger.